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Weg zur Unsichtbarkeit

von Ronald Rattmann

Wer hat noch nicht davon geträumt, sich unsichtbar zu machen? Dieser Traum könnte jetzt Wirklichkeit werden. Mittels so genannter Meta-Materialien wollen amerikanische Wissenschaftler Tarnmäntel schaffen, die Lichtwellen ablenken.



LupeKann sich auch ohne Mantel unsichtbar machen: Susan Storm vom Superhelden-Quartett der "Fantastischen Vier". (Quelle: adherent.com)
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Übersicht:
  • Zunächst nur Theorie
  • Tarnmantel auch gegen Elektrosmog

  • Zunächst nur Theorie

    Das Prinzip klingt einfach. Licht ist ja nichts anderes als der sichtbare Teil des elektromagnetischen Wellenspektrums. Und elektromagnetische Wellen kann man irgendwie ablenken. Um ein Objekt oder eine Person unsichtbar zu machen, müsste man also die Lichtwellen drumherum lenken. Für einen Beobachter sähe es dann so aus, als gäbe es das Objekt gar nicht, denn der Strahlengang des Lichts würde sich vor dem Objekt teilen und dahinter wieder zusammenlaufen. Etwa so, wie das Wasser eines Baches um einen runden Stein herumfließt.

    Soweit die Theorie. Angedacht wurde das Prinzip der Lichtwellenablenkung schon um die Jahrtausendwende. Allerdings fehlte es bislang noch an zwei grundlegenden Voraussetzungen. Zum waren keine Materialien verfügbar, die wenigstens theoretisch in der Lage sein könnten, die Wellen des Lichts von ihrer Bahn abzubringen. Zum anderen fehlte es am mathematischen Unterbau. Wie genau muss ein Material beschaffen sein, welche Parameter müssen gegeben sein, damit der gewünschte Effekt eintritt?

    Zumindest letzteres scheint kein Problem mehr zu sein: In der Online-Ausgabe des internationalen Wissenschaftsmagazin Scienceerschien nun ein Artikel, in dem diese mathematischen Grundlagen gelegt werden. Und inzwischen scheint es mit den so genannten Metamaterialien einen Stoff zu geben, der über die geforderten Eigenschaften verfügt.

    Diese Eigenschaft besteht darin, dass der optische Brechungsindex des Stoffes in einer bestimmten Art und Weise veränderlich ist. Unklar ist indes, wann sich Theorie und Praxis zu einer alltagstauglichen Lösung vereinigen, die Forscher rechnen damit, dass die Tarnmäntel in wenigen Jahren in Serie gehen können. An dieser Lösung ist nicht nur das Militär interessiert, auch zivile Anwendungen für die "Tarnkappe" sind durchaus denkbar.

    Lesen Sie auf der nächsten Seite: Tarnmantel auch gegen Elektrosmog
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    Kommentare:
    Tarnmantel (0 Antworten) fundador,
    09.12.2008 11:20
    Das sollte die Dienstkleidung für unsere Berliner Kuppelbewohner werden.Noch besser wäre eine Erfindung,daß die zusätzlich nicht hörbar währen.Es lebe der Fortschritt.
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    Nicht weit genug gedacht!! (5 Antworten) netobserver,
    09.12.2008 11:00
    blödsinn! wenn der mantel auf den markt kommt, kannst du dir anschließend bei jamba den "enttarnstrahler" auf dein handy runterladen! auf jede militärische anwendung gibts eine gegenanwendung!...
    Zitatantwort »   antworten »

    Etwas Besseres (1 Antwort) supergamer999,
    09.12.2008 09:19
    So ist es! Gruß an alle Lärmbelästigten.
    Zitatantwort »   antworten »

    Gefahr (1 Antwort) luigi.gentile,
    16.09.2008 11:47
    genau so wie schusswaffen,Raketen,Atomreaktoren,Wasserstoff autos.......... ??? Die gefahren sind da auf das bisschen mehr kommt es auch nicht mehr an!
    Zitatantwort »   antworten »

    Gefahr (0 Antworten) janekin,
    10.09.2008 19:10
    Was würdest du tun wenn du unsichtbar wärs? Diese frage müsst ihr euch stellen!!! Das ist eine grosse gefahr für die welt,wenn das in falsche hände kommt!!!
    Zitatantwort »   antworten »

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