Überlebte Hitler den Krieg?von Richard Lamers
Gelang Hitler die Flucht nach Südamerika? Foto: © dpa
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Adolf Hitler und seinen Ehefrau Eva Braun haben ihren Selbstmord inszeniert und sind im April 1945 über Wien und Spanien nach Argentinien gelangt. Diese Auffassung vertritt der argentinische Journalist Abel Basti und will noch entsprechende Beweise vorlegen. Nazinest in Patagonien Das kleine Gebirgsdorf Bariloche, gelegen im argentinischen Patagonien scheint eine Nazi-Hochburg zu sein. Dort hat nicht nur der SS-Offizier Erich Priebke nach seiner Flucht aus Deutschland als Oberkellner gearbeitet und später in seinem Feinkostladen deutsche Wurst verkauft, bevor er im Jahr 1995 an Italien ausgeliefert wurde. Adolf Hitler selbst soll in dem idyllischen Ort mit seiner Frau Eva Braun hier gewohnt haben. Der argentinische Autor Abel Basti, selbst ein Einwohner des im Jahr 1900 von deutschen Einwanderern gegründeten Bariloche, weiß sogar wo: Die idyllisch am Strand gelegne Villa Inalco soll die letzte Zuflucht des Diktators gewesen sein. Touristen auf dem Weg zur Hitler-Villa Diese Angabe entstammt dem Touristenführer "Bariloche der Nazis" und soll Wissbegierige zu den Wohnorten der Nazigrößen führen. Auch die Ranch in der Villa las Angostura wird in dem Touristenführer vorgesellt. Dort sollen Hitler und Eva Braun nach ihrer Fluch versteckt worden sein. Die Ranch, die dem argentinischen Geschäftsmann Jorge Antonio gehörte, einem Vertrauten des ehemaligen Präsidenten Juan Perón, ist allerdings kaum zugänglich. Vorteilhaft für die Exilanten, nachteilig für eventuelle Touristenströme.
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Selbst das FBI glaubte an Hitlers Flucht Beweisen will Basti seine These von der Flucht Hitlers mit Hilfe von FBI-Dokumenten. Diese würden genaue Angaben darüber machen, wie Hitler aus Berlin entkommen konnte. Zuerst sei er mit einem Flugzeug im April 1945, also einige Woche vor seinen vielleicht nur inszenierten Selbstmord, über Linz in Österreich ins spanische Barcelona geflohen. Sogar der Flugzeugtyp sei ihm bekannt, behauptet der argentinische Hobbyhistoriker. Es handele sich um eine Junker 290 mit der Seriennummer 0163 PIPQ. Nach einem rund einmonatigen Aufenthalt in Spanien sei er mit einem U-Boot nach Südamerika weiter gereist. Zusammen mit ihm seien nicht nur seine Lebensgefährtin Eva Braun sondern 13 weitere Nazi-Funktionäre geflohen. Außerdem hätte Basti ein Dokument gesehen, das protokolliert, Stalin hätte ebenfalls gesagt, Hitler sei nach Spanien geflohen. Trotz aller Spekulationen ist die These Bastis durchaus verständlich. Denn in der Tat forschte das FBI nach Ende des zweiten Weltkrieges über den Verbleib Adolf Hitlers und Eva Brauns. Hintergrund ist, dass die Sowjets den Trümmern gefundenen Leichenteile zwar anhand von Röntgenbildern und Zahnschemata identifiziert aber diese noch jahrelang unter Verschluss hielt. Ein Gegenprobe von amerikanischer Seite ist zu keinem Zeitpunkt erfolgt.
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