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Die gefährlichsten Berge der Welt

 (27.08.2008)

Lawinenunglück am Mont Blanc, Tote am K2, dramatische Rettungsaktion am Nanga Parbat – in den letzten Wochen forderten die Gipfel dieser Welt wieder mal ihre Opfer. Und führten uns deutlich vor Augen: Egal ob in den Alpen oder im Himalaya – der Tod klettert immer mit.



Nanga Parbat
Der "Killerberg" Nanga Parbat
Bild: Daniel Martin
Übersicht:
  • Die gefährlichsten Berge der Welt
  • Mount Everest: Einsamer Rekordhalter

  • Wenn der Berg ruft – dann zieht das viele Menschen geradezu magisch an. Karl Unterkircher war einer davon. Der Südtiroler galt als einer der profiliertesten Bergsteiger der Welt. Auf sein Konto gingen zahlreiche Erstbesteigungen genauso wie eindrucksvolle Rekorde. Wie z.B. 2004, als er innerhalb von nur zwei Monaten sowohl den Mount Everest als auch den K2 bestieg – jeweils ohne zusätzlichen Sauerstoff. Diese Ausnahmeleistung sicherte ihm einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde.

    2008 sollte ein weiteres Highlight folgen, die Besteigung des Nanga Parbat auf einer völlig neuen Route. Doch Unterkircher kam nie am Gipfel an. Am 15. Juli stürzte er in eine Gletscherspalte und war sofort tot. Seine Kameraden Simon Kehrer und Walter Nones kehrten in einer dramatischen Aktion unversehrt zurück.

    Nanga Parbat – der Killerberg

    Unterkircher reiht sich ein in eine lange Liste von Todesopfern. Nicht umsonst gilt der Nanga Parbat, mit 8125 Metern der neunthöchste Gipfel der Erde, unter Fachleuten als einer der am schwierigsten zu besteigenden Berge überhaupt. Jeder vierte, der sich zum Gipfel aufmacht, kommt nicht mehr zurück. Eine verheerende Quote, der der Nanga Parbat seinen zweifelhaften Ruf als "Killerberg" verdankt.

    Wenn der Berg ruft – dann verliert die Vernunft. Wie anders ist es zu erklären, dass trotz solcher Statistiken viele nicht widerstehen können? Wie auch beim K2. Der zweithöchste Berg der Erde gilt als extrem schwieriges Ziel. Er hat eine nur unwesentlich geringere Todesquote als der Nanga Parmat. Was er auf dramatische Weise unter Beweis stellte, als nur zwei Wochen nach der Tragödie am Nanga Parbat 11 Bergsteiger durch eine Lawine ihr Leben verloren.

    K2
    K2: Elf Tote nach Lawinenunglück
    Bild: Kuno Lechner

    Der brutalste Killer im Himalaya ist eine "Sie"

    Grausamer als Nanga Parbat und K2 ist nur noch ein Gipfel: Die Annapurna. Zwar ist der mit 8.091 Metern eher "kleine" Achttausender unter Nicht-Alpinisten wenig bekannt. Doch die Annapurna ist der brutalste Killer im Himalaya. Bis zum 31. Dezember 2005 erreichten nur 142 verschiedene Bergsteiger den Gipfel. 58 Bergsteiger fanden dagegen den Tod, über 40 Prozent!

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    Kommentare:
    BVI-Segeln (0 Antworten) adamxl69,
    22.11.2008 17:19
    http://www.Segelfreude.com Berge sind hoch Wasser hat keine Balken NO RISK NO FUN !!!!!
    Zitatantwort »   antworten »

    Die böse Natur (2 Antworten) NorgeClaudi,
    07.09.2008 17:49
    Auch meine Meinung!!!! Ich gehøre zwar nicht zu den Bergsteigerprofis,bin aber hier in Norwegen auch øfters in den Bergen(Hardangervidda) unterwegs oder in Tschechien im Riesengebirge und ich habe...
    Zitatantwort »   antworten »

    Killerberge? (14 Antworten) cyclotron,
    29.08.2008 03:56
    zu (1): Stimmt, es besteht ein riesiger Unterschied zwischen der Leidenschaft auf Berge zu steigen und der Entscheidung das Auto fuer den Weg zur Arbeit zu nutzen: Bergsteigen benoetigen die, die...
    Zitatantwort »   antworten »

    Ich plädiere.. (0 Antworten) pizzafeind,
    28.08.2008 08:13
    dafür das die Berge alle platt gemacht werden damit die Bergtouristen auch mal bei Bedarf in Sandalen und Strohhut einen besteigen können. Da frisst ein Wal Fische und wird zum Killerwal ernannt, da...
    Zitatantwort »   antworten »

    Idioten (0 Antworten) fireballxxxxx...,
    28.08.2008 06:23
    Selber schuld, die Dummen sterben nicht aus
    Zitatantwort »   antworten »

    weitere Kommentare ... (32 Kommentare)

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