Die prickelndsten Filmpaare(22.02.2008)Mal ehrlich: Wie viele Filme gibt es, die ohne ein Liebespaar auskommen? Fast keine. Romantische Schnulzen sowieso nicht und auch Action-Streifen verzichten selten darauf. Doch Liebespaar ist nicht gleich Liebespaar. Das eine dient zur Quotenerfüllung, beim anderen prickelt es so richtig...
Richtig prickelnd, sogar tödlich: Match Point (Foto: ©Prokino)
Im klassischen Fall verlieben sich die Protagonisten spätestens am Filmende, doch es geht auch anders. So richtig aufregend sind die Filmpärchen, die sich mit langem Anlauf und völlig vorhersehbar pünktlich zum Happy End doch noch kriegen, nämlich nicht. Prickelnd wird es erst, wenn da noch mehr ist. Wenn es eine besondere Vorgeschichte im Film gibt oder wenn es eine außergewöhnliche Liebe ist.
Manchmal liegt es auch an den Ereignissen, die sich hinter den Kulissen am Filmset abspielen, so dass die Darstellungen besonders prickelnd und überzeugend rüberkommen. Das Musterbeispiel hierfür haben Angelina Jolie und Brad Pitt abgeliefert. Die beiden Hollywood-Superstars füllten die Klatschspalten während des Filmdrehs zu "Mr.& Mrs. Smith" quasi im Alleingang und in der Folgezeit bestätigte sich tatsächlich das, was alle schon längst vermutet hatten: Jolie und Pitt waren ein Paar und das nicht nur laut Drehbuch.
Kein Pärchen sind zumindest laut Fachpresse Scarlett Johansson und Jonathan Rhys-Meyers während den Dreharbeiten zu "Match Point" geworden. Trotzdem verwunderte die Schlagzeile nicht, dass sich die beiden bei ihren äußerst intensiven Zärtlichkeiten im Film die Lippen blutig geküsst hatten. Besonders leidenschaftlich wird das Miteinander der beiden auf der Leinwand, weil die kurze Affäre in einer langwierigen heimlichen Beziehung mündet, aus der eine ungewollte Schwangerschaft entsteht und am Ende ein heimtückischer Mord steht.
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