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Ruinen

 (26.06.2008)

Der Tod lauert in den Ruinen: eine Gruppe Amerikaner will bei der Suche nach einem verschollenen Archäologen behilflich sein und muss am Ende ums Überleben kämpfen. "Ruinen" ist ein weiteres Horror-Highlight im Sommer.



Die "Ruinen" fordern ihren Blutzoll.(Foto: ©2008 Universal)
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Die beiden Pärchen Jeff (Jonathan Tucker) und Amy (Jena Malone) sowie Eric (Shawn Ashmore) und Stacy (Laura Ramsey)wollen sich ein paar schöne Tage machen. Die mexikanischen Halbinsel Yucatán hält nicht nur beste Surf-Spots, sondern auch eine Menge billigen Alkohol für sie bereit. Kurz vor Ende des Urlaubs machen die vier Bekanntschaft mit dem Münchner Mathias (Joe Anderson). Der etwas undurchsichtige aber sympathische Tourist lädt sie auf einen besonderen Abenteuer-Trip ein.

Mathias Bruder Heinrich ist im Urwald verschwunden und hat nicht viel mehr hinterlassen als eine alte Karte zu einem mystischen Maya-Tempel. Der Trip in den Urwald wird bald zum Fiasko. Eine Gruppe Indianer versperrt den Touristen den Zugang zum Tempel. Nach einem Schusswechsel und dem ersten Toten können die Amerikaner und der Deutsche Mathias gerade noch in die Maya-Anlage flüchten. Draussen warten die aufgebrachten Indianer - und innerhalb der Ruinen wartet der Tod...

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Für Stacy geht es abwärts.(Foto: ©2008 Universal)
Schlingpflanzen und Maya-Kult: der Film "Ruinen" geht nicht gerade zimperlich mit seinen Zuschauern um. Stilsicher bleibt der Film trotzdem, schließlich ist der Regisseur ein weltbekannter Fotograf und Werbefilmer. Carter Smith legt mit "Ruinen" sein Leinwand-Debüt vor und beweist, dass man auch als Regie-Neuling einen echten Genre-Hit schaffen kann. Das liegt zum großen Teil auch an Scott B. Smith, dessen Roman "The Ruins" hier verfilmt wurde.

Smith wurde ebenfalls durch ein Debüt weltbekannt: "A Simple Plan" wurde 1993 veröffentlicht und 1998 verfilmt. Mit dem Thriller schaffte Smith es sogar fast zu Oscar-Ehren. Immerhin wurde er nominiert. Eine Nominierung wird "Ruinen" vielleicht nicht erhalten - für kurzweilige Horror-Unterhaltung jedenfalls dürfte gesorgt sein. Das garantiert übrigens auch der ausführende Produzent. Kein geringerer als Komiker Ben Stiller hat für "Ruinen" das Geld gesammelt und die Zügel in der Hand behalten. Für Stiller ist "Ruinen" ein fremdes Filmgenre und alles andere als komisch.

Auch wenn man es nicht sieht: gedreht wurde weder in einem echten Maya-Tempel noch in Mexiko. "Ruinen" entstand durchweg in Australien. Der Horror-Hit ist seit dem 26. Juni in deutschen Kinos zu sehen.
Kommentare:
Dickicht (1 Antwort) dr.sartan,
30.06.2008 23:55
hallo erstmal :)) also der film ist so in etwa von der härte wie hostel, nur lb low budget, aber davon sieht man nicht wirklich was, also der film ist wirklich klasse, wobei ich das buch nict kenne,...
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