Das Abitur hat Basti (Franz Dinda) ganz frisch in der Tasche. Bevor es losgehen kann mit dem Müßiggang muss er aber noch ein unangenehmes Ritual über sich ergehen lassen. Die Musterung steht an. Und weil es den Faulpelz nicht gerade zum Bund zieht, muss er sich etwas einfallen lassen. Sein Kumpel Schleifer (Florian Lukas) hat scheinbar eine idiotensichere Idee.
Die gefälschte Urinprobe seiner Freundin geht allerdings nach hinten los: die beiden werden überführt und ausgerechnet auf ihrer Abi-Party von missmutigen Feldjägern abgeholt. In der Kaserne wartet das pure Grauen für die verhinderten Kriegsdienstverweigerer: sinnlose Befehle, miefige Männerstuben - und permanent wird gebrüllt. Auch die Kollegen sind nicht ganz dicht.
Die Welt da draussen ist in weiter Ferne für Basti (Foto: ©Constantin)
Ufo (Axel Stein), Streber Zonk (Till Trenkel), Milchbubi Justus (Christian Sengewald) und der deutsch-türkische Waffenfreak Nefzat (Kailas Mahadevan) bereiten den Neuankömmlingen einen unangenehmen Start. Lange dauert es allerdings nicht, bis die ungleichen Jungs zueinander finden. Denn schon bald müssen sich die neun Bundis bei einem Übungsmanöver gegen die arroganten US-Truppen und den irren Major Hauptmann (Ronald Nitzschke) behaupten. Und das schweißt zusammen...
Im Handstreich haben Axel Stein und Florian Lukas mit ihrer Militärklamotte Platz zwei der deutschen Kinocharts erobert. "Kein Bund fürs Leben" lockte bereits in der ersten Woche rund 150.000 Menschen in die Kinos. "Knallharte Jungs"-Regisseur Granz Henman hat damit den nächsten Volltreffer gelandet.
Die ultimative Bundeswehr-Komödie über einen Haufen ungeliebter Bundis läuft seit letzter Woche in den deutschen Kinosäälen.