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Ernährungsmythen unter der Lupe

von Astrid Vits

Manche Gerüchte halten sich ewig. Besonders im Bereich der Ernährung gibt es ein paar besonders hartnäckige Kandidaten. Doch nicht alle sind wirklich wahr - manche dagegen tatsächlich schon. Lesen Sie hier, worauf Sie achten sollten, und was Sie ab heute vergessen können.



Frisches Obst: Am besten jeden Tag. Foto: pixelquelle
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Übersicht:
  • Ernährungsmythen unter der Lupe
  • Macht Mohn dumm?
  • Macht Lakritze impotent?
  • Schokolade ist ungesund?

  • Eine warme Mahlzeit am Tag muss sein Nein. Prinzipiell ist es nicht notwendig, warme Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Für die Verdauung ist es allerdings hilfreich, die Speisen zu erwärmen. Viele Nährstoffe können nämlich nur in erhitzter Form verdaut werden, zum Beispiel die Stärke aus Kartoffeln. Oder Broccoli, Bohnen ...

    Süßstoffe sparen Kalorien
    Jein. Eine begrenzte Aufnahme von Süßstoffen gilt als unbedenklich und kann bei sachgemäßer Verwendung beim Abnehmen unterstützen. Das bekannte Heißhungergefühl entsteht nur, wenn man dem Körper notwendige Energie durch zu viele Süßstoffe entzieht und dann unnötige Kalorien zu sich nimmt, weil das Hungergefühl eher einsetzt. Außerdem können zu viele Zuckerersatzstoffe abführend wirken. Ein erhöhtes Krebsrisiko und eine Allergiebegünstigung sollen allerdings nicht bestehen. Aber Achtung: Der Begriff "Light" ist nicht geschützt. Mitunter enthalten die Produkte genauso viel Fett, dafür aber weniger Zucker.

    Obst und Gemüse: Fünf am Tag
    Wäre gut. Schafft man es, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, ernährt man sich nicht nur gesund und beugt Übergewicht vor, sondern auch Herzerkrankungen, Diabetes und Krebserkrankungen wie zum Beispiel Darmkrebs. Fünf am Tag oder 650 Gramm empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Mit 300 Gramm pro Person und Tag liegt der durchschnittliche Verzehr in Deutschland allerdings weit darunter.

    Fast Food macht süchtig
    Nein. Es gibt keine Suchtstoffe in Burgern oder Pommes. Allerdings hat das Essverhalten im Jugendalter häufig Auswirkungen auf das Essverhalten im Erwachsenenalter. Wer also schon als Kind oft Burger isst, wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener tun. Und das ist auf Dauer natürlich ungesund.

    Lesen Sie auf der nächsten Seite: Macht Mohn dumm?
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    Kommentare:
    essen ist gesund (2 Antworten) scorpionic,
    27.08.2008 13:45
    ...vollschlank nennt man das auch, wenn's nicht sogar für ein ausgewachsenes "Bierschwammerl" reicht...
    Zitatantwort »   antworten »

    weitere Kommentare ... (3 Kommentare)

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