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Alle Bürger erhalten lebenslang gültige Steuer-Nummer

Zum 1. August 2008 wurde mit der Einführung einer neuen Steuernummer begonnen. Mit dieser einheitlichen ID will die Bundesregierung Bürger und Beamte von lästiger Bürokratie befreien. Kritiker sehen hierin allerdings einen entscheidenden Schritt zum gläsernen Steuerzahler.



Übersicht:
  • Alle Bürger erhalten lebenslang gültige Steuer-Nummer
  • Entscheidender Schritt zum gläsernen Steuerzahler?

  • Seit dem 1. August haben die Finanzämter begonnen, die Unterlagen für die neue lebenslang gültige Lohnsteuernummer an die Bürger zu verschicken. Die neue Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) ist unveränderlich mit der jeweiligen Person verknüpft. Sie wird künftig mit der Geburt vergeben und gilt dann 20 Jahre über den Tod des Steuerzahlers hinaus.

    Vereilung neuer Steuernummern läuft
    Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums werden täglich bis zu eine Million Briefe mit der Steuer-ID verschickt. Zuvor wurden von den cirka 5.300 Meldeämter die Daten der bei ihnen mit Hauptwohnsitz registrierten Einwohner an das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn übermittelt. Dort erfolgte ein aufwendiger Datenabgleich, um Dubletten und Karteileichen zu erkennen und zu entfernen. Bis Jahresende soll dann jeder der rund 80 Millionen Bundesbürger seine elfstellige Nummer haben.

    Nach der Vergabe der Steuernummern wird es noch einen zwei bis drei Jahre langen Übergangszeitraum geben, in dem die alte und die neue Steuernummer parallel angegeben werden müssen. Während dieser Zeit soll die neue ID-Nummer in die Besteuerungsverfahren der einzelnen Finanzbehörden integriert werden. Wenn das System für die Bürger funktioniert, sollen auch Unternehmen eine individuelle Identifikationsnummer bekommen.

    Für die neue Personen-Steuernummer werden folgende Daten gespeichert: Familienname, frühere Namen, Vornamen, Doktorgrad, Tag und Ort der Geburt, Geschlecht, gegenwärtige oder letzte bekannte Anschrift, zuständige Finanzbehörden und im Todesfall der Sterbetag. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums können aus der elfstelligen Zahlenkombination keine Rückschlüsse auf den Steuerpflichtigen gezogen werden.

    Keine Steuernummer für alles
    Mit der Einführung der einheitlichen Steuer-ID will die Bundesregierung Bürger und Beamte von lästiger Bürokratie befreien. So mussten Behörden bisher neben der Lohnsteuernummer weitere Nummern anlegen, zum Beispiel für das Kindergeld oder Zulagen. Zudem zieht bisher etwa ein Umzug eine Änderung der Einkommenssteuer-Nummer nach sich. Für weitere Steuerarten (wie Umsatzsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Erbschaft- und Schenkungsteuer) werden allerdings weiterhin ausschließlich die bisherigen Steuernummern verwendet.

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    Kommentare:
    Hallo (0 Antworten) gonzo772,
    20.08.2008 22:19
    Willkommen: <1984> und <Brazil> !!!
    Zitatantwort »   antworten »

    Alle Bürger erhalten lebenslang gültige Steue (1 Antwort) hieronymusjae...,
    20.08.2008 15:13
    bei dir ist das doch wurscht, auf deine Stütze zahlst keine Steuern, ach ja du Schlaufuchs, wie soll man denn den Steuerbetrug angehen??? du "mündiger Bürger"
    Zitatantwort »   antworten »

    Überlegung (4 Antworten) querolant230,
    16.08.2008 21:37
    auf diese weise kann man gegebenenfalls die urenkel noch abzocken.
    Zitatantwort »   antworten »

    ?? (0 Antworten) hieronymusjae...,
    05.08.2008 16:44
    man kann auch alles kritisieren, das bisherige System nutzte doch nur den Abkasierern, hier mal Wohngeld beantragen, obwohl man ein Vermögen auf der Bank hat und auch Zinsen versteuert, es wäre...
    Zitatantwort »   antworten »

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