Gebührenfrei Geld vom Automaten(26.08.2008)Nicht überall kann man sein Geld kostenlos aus dem Automaten ziehen. 3 Anbieter-Gruppen haben sich herausgebildet, deren Mitglieder bei den eigenen Automaten kostenlos ziehen können. Für die anderen wird es richtig teuer. Darüber hinaus hat die Volks- und Raiffeisengruppe das kostenlose Abheben per Kreditkarte für Kunden von Direktbanken nun unterbunden.
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Kein kostenloses Abheben mehr für Direktbanken-Kunden
Kunden von vielen Direktbanken haben sich bisher keine Gedanken machen müssen, wo sie ihr Geld kostenlos aus dem Automaten ziehen können. Mit ihrer Kreditkarte war es ihnen bislang möglich, an allen Geldautomaten kostenlos an Bargeld zu gelangen. Dies wird nun von den Volks- und Raiffeisenbanken unterbunden. Mehr als 1200 Volks- und Raiffeisenbanken existieren in Deutschland. Diese wollen nun ihre 18.000 Geldautomaten vor dem Kreditkartenzugriff durch "Fremdkunden" schützen. Wer dann ab 2009 Bargeld ziehen will, muss mit saftigen Gebühren rechnen. "Ab Anfang 2009 werden sich die Kreditkartengebühren derer von EC-Karten anpassen", so Uwe Fröhlich, Vorstand des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) Genau genommen trifft es zunächst einmal die Besitzer von Mastercard-Kreditkarten. Dazu gehören dann unter anderem Kunden der Direktbanken 1822direkt, der Hamburger Netbank und der SKG Bank. Andere Direktbanken, wie die ING Diba, DKB oder Volkswagen Bank haben VISA als Vertragspartner und sind davon erst einmal nicht betroffen, allerdings steht auch da aller Wahrscheinlichkeit nach eine Änderung bevor. Die Höhe der Gebühren wurde in einem Abkommen mit Mastercard festgesetzt. 1,70 Euro pro Transaktion gibt Mastercard dabei aktuell als oberste Grenze vor (bisher: 1,20 Euro). Im Gegensatz zu EC-Karten gibt es bei Kreditkarten überhaupt einen einheitlichen Satz. Im Vergleich zu durchschnittlich 4,50 Euro für eine Transaktion per EC-Karte an einem "fremden" Geldautomaten wird die Gebühr für die Kreditkartentransaktion noch als moderat angesehen. Uwe Fröhlich vom BVR sagt dazu: "Geld kann eine Bank bei den bisherigen Gebühren nicht verdienen." Mit den 1,70 Euro ließen sich gerade einmal die Kosten für den Geldautomaten decken. In der Erhöhung der Gebühren für Fremdkunden zeigt sich der harte Wettbewerb in diesem Geschäft. Die Anzahl der Filialen der Volks- und Raiffeisenbanken ist im vergangenen Jahr erneut gesunken, von 13.765 auf 13.625, "diese seit Jahren anhaltende Entwicklung setzt sich auch in diesem Jahr fort", sagte Fröhlich.
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