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Einfach besser aussehen: FaceFilter Studio 2.0 im Test

 (06.06.2008)

Portraitfotos sind eine heikle Sache, und oftmals ist das Ergebnis mit der eigenen Digitalkamera nicht zufriedenstellend. Hier springt FaceFilter Studio 2.0 ein und verspricht, typische Aufnahmefehler bei Gesichtsbildern automatisch zu reparieren. Damit nicht genug, sollen mit der Anwendung selbst umfangreiche, digitale "Schönheits-OPs" möglich sein. Steckt in jedem von uns ein Brad Pitt? Oder eine Madonna? freenet hat den Praxis-Test gemacht.



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Übersicht:
  • Einfach besser aussehen: FaceFilter Studio 2.0 im Test
  • Fazit

  • Zu Beginn steht der Download der Software an. FaceFilter gibt es für zwei Wochen zum Test, und die Installationsdatei für Windows-Systeme umfasst gerade einmal 16 Megabyte – ein Klacks für jede DSL-Leitung. Die unproblematische Installation begrüßt in englischer Sprache, ist aber mit wenigen Mausklicks erledigt.

    FaceFilter Studio 2.0 ist nicht etwa eine Programmerweiterung für Photoshop, sondern eine voll eigenständige Software, die auch auf älteren Computern problemlos gestartet werden kann.

    Beim Programmstart fällt die englische Benutzerführung auf – das ist ärgerlich, aber dank sehr eindeutiger Symbole und klarer Programmoberfläche nicht ganz so schlimm. Sie können nun Ihr Foto von der Festplatte in die Anwendung laden, und direkt loslegen. Hier werden JPEG-, BMP- oder GIF-Dateien unterstützt.


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    Vor dem Vergnügen steht die Arbeit – das Gesicht muss mit einigen Punkten markiert werden, beispielsweise die Position der Augen oder des Mundes. Je genauer hier gearbeitet wird, desto besser wird später das Ergebnis. Auf Wunsch können Sie zudem noch weitere Punkte definieren.

    In den folgenden Schritten geht es nun an die Korrektur. Die klassischen Werkzeuge, um Pickel und Hautunreinheiten zu entfernen, dürfen natürlich nicht fehlen. Diese funktionierten im Praxistest auch hervorragend und nahezu vollautomatisch.

    War der Sommer verregnet, schafft FaceFilter Studio 2.0 Abhilfe – mit zwei Mausklicks wird Käseweis zu Sonnenbraun... Oder auch zum Sonnenbrand, je nachdem, welche Zielfarbe gewählt wird. Nicht immer gelingt hier eine Umfärbung. Dass Vollautomatik auch Ihre Grenzen hat, zeigt sich bei der Augenfarben-Veränderung. Das ist zwar unkompliziert, je nach Motiv wird aber die Pupille nicht richtig erkannt und zuviel umgefärbt. Hier muss man im Anschluss mit dem digitalen Radiererwerkzeug selbst Hand anlegen.

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    Waren die Funktionen bisher schon aus anderen Programmen bekannt, beschreitet FaceFilter Studio mit der Ausdrucks-Veränderung spannendes Neuland. Sie können Portraits beliebig "umformen". Hierzu stehen zahlreiche Vorlagen zur Verfügung, die ein Gesicht beispielsweise in die idealen Modell-Proportionen umwandelt. Natürlich stehen noch viele weitere, auch sehr spaßige Varianten parat, die einfach per Mausklick auf das geladene Gesicht übertragen werden. Das macht richtig Spaß, dank Schieberegler kann man auch selbst eingreifen und sogar alle Verzerrungen individuell anpassen. Augen, Mund und Nase sind separat veränderbar, bis das perfekte Gesicht fertig ist.

    Die Ausgabe erfolgt entweder, über eine gut gelungende Druckfunktion, direkt auf den heimischen Drucker, oder als Bilddatei in drei verschiedenen Standardformaten.


    FaceFilter Studio 2.0 im Detail

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