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Aldi verkauft Quad-Core-PC und TFT-Monitor

 (18.07.2008)

Das Akoya Mini Netbook ist gerade erst aus den Aldi-Regalen verschwunden, da zaubert der Lebensmittel-Discounter schon das nächste Hardware-Angebot aus dem Hut. Diesmal ist es wieder ein PC – mit Quad-Core-Prozessor von Intel. Zusätzlich findet man am kommenden Montag noch einen TFT-Monitor zwischen den üblichen Waren.



LupeAb Montag zu haben: MD8393
Umfrage

Von Saskia Brintrup

Wie gewohnt stammt der Rechner von Medion. Das Modell nennt sich MD8393 und wird wieder als Multimedia-PC angepriesen. Daher wundert es wenig, dass der Hersteller eine großzügige Festplatte, eine aktuelle Grafikkarte und einen TV-Tuner spendiert.

Technische Ausstattung
Zur Ausstattung im Einzelnen: Im schwarz-grauen Gehäuse werkelt ein Intel Core 2 Quad Q6600 Prozessor mit 2,4 Gigahertz. Das Modell war Intels erster Desktop-Quadcore-Prozessor und fand auch schon im MD8833 (Link) Verwendung, den Aldi im März für 699 Euro anbot. Zusätzlich erwarten den Nutzer drei Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und eine 500-GB-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. Bei der Grafik setzt Medion auf die Nvidia GeForce 9500 GS mit 512 Megabyte Speicher, die zur Mittelklasse zählt.

So kann der Nutzer zwar auch aktuelle Spiele spielen, jedoch keine Exemplare mit allzu hohen Grafikansprüchen. Wer hochauflösende Videos wiedergeben oder einen Flachbildfernseher anschließen möchte, wird aber keine Probleme mit der Karte haben, schließlich ist ein HDMI-Anschluss vorhanden. Ein externer Monitor lässt sich auch über den DVI-Ausgang anstöpseln.

Kein Blu-ray-Laufwerk
Im Vergleich zum letzten Aldi-PC, dem MD8835 (Link), darf der Kunde diesmal jedoch kein Blu-ray-Laufwerk erwarten. Stattdessen wurde ein herkömmlicher DVD- und CD-Brenner integriert. Der TV-Tuner empfängt DVB-S-, DVB-T- und analoge TV-Signale und bringt außerdem eine Fernbedienung mit. Ein Zugang zum Internet lässt sich nicht nur kabelgebunden per Ethernet-Netzwerkkarte, sondern auch per WLAN nach dem neuen Funkstandard 802.11n herstellen.

Schnittstellen sind reichlich vorhanden: insgesamt acht USB-Ports, 2x Firewire, S-Video, Composite, TV out, Anschlüsse für ein 7.1-Lautsprechersystem, ein Kartenleser und eSATA für externe Festplatten. Festplatten des Typs "HDDrive2go ultra speed" von Medion können darüber hinaus über den Dathafen2, eine Schnittstelle an der Oberseite, angeschlossen werden.

Software

LupeTFT-Monitor von Medion
Als Betriebssystem kommt Windows Vista Home Premium zum Einsatz, während das Softwarepaket die Programme Medion Home Cinema Suite, Nero Burning ROM 8, Microsoft Works 9, Ulead PhotoImpact 12 SE, WISO Mein Geld 2008, TVsweeper 3 SE und Sceneo Bonavista beinhaltet. Das Office Home and Student 2007 Paket kann leider nur für 60 Tage genutzt werden und auch die Antivirensoftware lässt sich lediglich 90 Tage lang kostenlos updaten.

Wie auch bei den vergangenen Angeboten gehören wieder Tastatur und Maus dazu, die Garantie beträgt drei Jahre. Der Computer steht am Montag, 21. Juli, bei Aldi Nord und Süd für 599 Euro bereit. Insgesamt betrachtet ist der Rechner üppig ausgestattet und gut für den Multimedia-Einsatz sowie auch zum gelegentlichen Spielen gerüstet. Hardcore-Gamer möchte Aldi ohnehin nicht ansprechen.

TFT für 179 Euro
Als zweites Hardware-Produkt ist am Montag in den Filialen ein TFT-Monitor zum Preis von 179 Euro im Angebot. Die Medion Geräte bietet eine Bildschirmdiagonale von 19 Zoll und eine Auflösung von 1.440x900 Pixel. Die übrigen Werte entsprechen dem gängigen Standard: 178 Grad große Blickwinkel, eine Helligkeitswert von 300 Candela pro Quadratmeter und ein Kontrastverhältnis von 1.000:1. Das Exemplar bei Aldi Nord ist allerdings mit 700:1 beschrieben und kommt mit einem schwarzen Standfuß, während der Monitor im Süden komplett silberfarben ist. Mit der kurzen Reaktionszeit von fünf Millisekunden eignen sich die Bildschirme jedoch nicht nur für den Büro-Einsatz, sondern auch für Videos und Spiele. Glücklicherweise ist neben einem analogen D-Sub-Ausgang auch ein digitaler DVI-Port vorhanden


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