Microsofts Server-Lösung für Otto Normalanwender - Windows Home Server(14.09.2007)Auf der diesjährigen IFA – der weltgrößten Messe für Consumer Electronics – in Berlin feierte das jüngste Mitglied der Windows-Familie Premiere. Eine Reihe populärer Hardware-Hersteller zeigten die ersten Geräte mit dem Microsoft Betriebssystem für Heimnetzwerke "Windows Home Server". Der Windows Home Server ist für Haushalte mit mehreren PCs gedacht und soll es ermöglichen, die Computer, digitalen Endgeräte sowie Drucker miteinander zu vernetzen. Die Software vereinfacht die Sicherung und gemeinsame Nutzung von Fotos, Musik, Videos und Dateien. Zudem kann der Windows Home Server als Backup-Medium für die angeschlossenen Netzwerkrechner genutzt werden.Top-Downloads
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von Ralf Horn Für Aufsehen sorgte Microsoft im Januar 2007 auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas mit der Vorstellung des Windows Home Servers. Die Software für Privatnutzer ist für Haushalte mit mehreren PCs gedacht und soll es ermöglichen, die Computer, digitalen Endgeräte sowie Drucker miteinander zu vernetzen. Die auf dem Windows Home Server zentral gelagerten Dateien können alle Familienmitglieder sowie Freunde und Bekannte von zu Hause oder unterwegs öffnen. Durch die Vergabe von entsprechenden Berechtigungen schützt der Server die Daten vor unbefugtem Zugriff. Um Datenverlust zu vermeiden, besitzt die Lösung mindestens zwei Festplatten. Die auf einer Festplatte gespeicherten Daten können automatisch als Sicherungskopie auf einer weiteren hinterlegt werden. So gehen Informationen auch bei Festplattenausfällen nicht verloren. Darüber hinaus überprüft Windows Home Server jeden angeschlossenen PC mit Windows Vista oder Windows XP, erstellt automatische Backups der Inhalte und prüft auf regelmäßige Updates. Sollte der Speicherplatz des Windows Home Servers zur Neige gehen, lässt er sich durch den Einbau oder Austausch interner oder externer Festplatten mühelos erweitern, komfortable Hilfsprogramme unterstützen den Heimadministraor bei dieser Aufgabe. Mit der Software, auf der Grundlage des für professionelle Zwecke entwickelten Server 2003, bietet Microsoft dem "Familienadministrator" in Haushalten mit mehreren Rechnern ein leicht zu bedienendes System, das es möglich macht, die Daten aller Computer des Heimnetzes zu sammeln und allen Familienmitgliedern jedem beliebigen Ort zur Verfügung zu stellen. Der Redmonder Software-Riese bringt mit Windows Home Server erstmals ein System auf den Markt, das es dank kinderleichter Einrichtung sowie durch die gewohnte Benutzerumgebung eines Windows-Betriebssystems auch einem Anwender mit weniger umfangreichem Computerwissen ermöglicht, einen Server zu betreiben. Auf der IFA, die vom 31. August bis 5. September 2007 in Berlin veranstaltet wurde, präsentierten zahlreiche Microsoft Partnerunternehmen die ersten fertigen Home Server Lösungen. Erstmals konnte der künftige Kunde die entsprechenden Geräte mit der Software von Microsoft von so renommierten Hardware-Herstellern wie Fujitsu-Siemens, Hewlett-Packard, Maxdata oder Medion bestaunen. Wie aus Insiderkreisen verlautbart, sollen die ersten Medienzentralen für das Heimnetzwerk von Medion, MaxData und Chili Green bereits im kommenden Monat zu haben sein. Fujitsu Siemens, Lacie sowie Leo wollen den Home Server im November 2007 auf den Markt bringen. Lediglich der HP Media Smart Server wird erst im Januar 2008 in den Handel kommen.
Ausstattungsmerkmale Sollte einmal die Festplatte, auf der das Windows Home Server Betriebssystem installiert ist, ihren Dienst versagen oder das System-Passwort in Verlust geraten, ist es möglich, eine Wiederherstellung über einen Reset-Schalter am Gehäuse des Home Server einzuleiten. Dabei wird das Betriebssystem neu installiert und auf das Standardpasswort zurückgesetzt. Die bereits auf den Festplatten vorhandenen Sicherungsdaten werden automatisch erkannt und wieder übernommen. Lediglich. Benutzereinstellungen wie Nutzernamen und Passwörter müssen neu vergeben werden.
Doch ist der Kunde nicht allein von der internen Lösung des Flash-Speichers abhängig. Zu jedem System gehört ein Wiederherstellungs-Medium, mit deren Hilfe Windows Home Server über das Netzwerk repariert werden kann. Alle Hersteller versprechen besonders geräuscharme und stromsparende Geräte. So gibt Fujitsu-Siemens für den SCALEO Home Server eine Leistungsaufnahme von weniger als 50 Watt mit einer Festplatte und unter 80 Watt für den Betrieb von vier Festplatten an. Der Geräuschpegel wird mit weniger als 30 db(A) angegeben.
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