Windows Vista lediglich eine Notlösung?(22.02.2007)Der erste Ausdruck des Erstaunens über die Highlights des neuen Redmonder Betriebssystems ist noch nicht ganz verdaut, schon sorgen Spekulationen und Schlagzeilen über ein Vista-Nachfolgesystem für den nächsten "WOW"-Effekt beim Anwender.Übersicht:
von Ralf Horn Nur wenige Tage nach dem das neue Microsoft Betriebssystem Windows Vista in den Verkaufsregalen des Einzelhandels angekommen war, musste der erstaunte Kunde zur Kenntnis nehmen, dass bereits Spekulationen über ein neues Windows die Runde machten. Weltweit reagieren Windows-Anwender verunsichert und verärgert auf die im Rahmen der RSA Conference in San Francisco bekannt gewordenen Details zum Vista-Nachfolger. Nach Ausführungen des Corporate Vice President Ben Fathi, der bei Microsoft für die Entwicklung der Windows-Kernkomponenten verantwortlich ist, soll das neue Betriebssystem unter dem Codenamen Windows 7 bereits im Jahr 2009 in den Handel kommen. Nachdem man unter enormem Kostenaufwand mehr als fünf Jahre für die Entwicklung von Vista gebraucht hat, hält Fathi künftige Entstehungsphasen von etwa zweieinhalb Jahren für realistisch. Entgegen den Ausführungen des Chefentwicklers gibt sich Microsoft mit offiziellen Stellungnahmen zu einem Vista-Nachfolger allerdings eher zugeknöpft. In einer Pressemitteilung heißt es: "Die Produkteinführung von Windows Vista war ein unglaublich aufregender Moment für unsere Kunden und Partner in aller Welt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stehen das neue Betriebssystem und deren Anwender für uns im Vordergrund. Es ist zwar richtig, dass die Arbeiten an der nächsten Windows-Generation bereits begonnen haben, dennoch ist es uns im Augenblick nicht möglich, weitere offizielle Erklärungen dazu abzugeben. Über Neuigkeiten werden wir Sie selbstverständlich umgehend informieren."
|