Vista-Tuning mit Bordmitteln(30.04.2007)Immer wieder heißt es, Windows Vista hätte mit Ausnahme der schicken Oberfläche sowie einiger visueller Gimmicks nicht viel Neues zu bieten. Allerdings werden die zahlreichen unter der Haube werkelnden Innovationen ebenso gerne übersehen, wie die vielen kleinen Zusatzprogramme, die das Leben mit dem neuen Redmonder Zugpferd erheblich angenehmer machen. Einige dieser Tools, dessen Existenz bislang kaum bekannt zu sein scheint, stellen wir Ihnen in dem folgenden Beitrag vor.Top-Downloads
Übersicht:
von Ralf Horn Mit Windows Vista kann der Anwender endlich auf manches, meist kostenpflichtiges, Hilfsprogramm eines Fremdanbieters verzichten. Sparen Sie sich das Geld für sogenannte Tuning-Tools. Setzen Sie stattdessen auf die Vista-Werkzeuge wie beispielsweise Datensicherung, Verwaltung der Autostartprogramme oder den Festplattenmanager. Systemrettung In den drei Spitzenversionen haben Sie sogar die Möglichkeit den gesamten Festplatteninhalt über die sogenannte "Windows Complete PC-Sicherung" zu speichern. Dies kann auf einer zweiten Festplatte (extern oder intern) oder auf beschreibbaren Medien wie DVDs und CDs erfolgen. Sollte der Speicherplatz auf einer CD/DVD für die Sicherung nicht ausreichen, verteilt der Assistent die Daten automatisch auf mehrere Medien. Falls es tatsächlich einmal zu einem totalen Systemcrash kommt, können Sie eine vollständige Systemsicherung bequem wieder auf die Festplatte übertragen und eine komplette Neuinstallation des Betriebssystems und aller Applikationen umgehen. Der Vista-Installationsdatenträger dient dann als "Rettungs-Medium". Nach dem Sie den Rechner von der Vista-DVD gestartet haben und der zunächst angezeigte Screen der Regions- und Sprachauswahl geschlossen wurde, wechselt das Bild in das Fenster aus dem heraus üblicherweise die Vista-Setuproutine aufgerufen wird. Doch hat das Bild mehr zu bieten, als man zunächst vermuten mag. Hinter dem simplen Textlink "Computerrepararturoptionen", den Sie in der linken unteren Ecke des Bildes finden, verbirgt sich die Auswahl der Systemwiederherstellungsoptionen. Neben der Möglichkeit ein Konsolenfenster für Arbeiten mit der Kommandozeile zu öffnen, gibt es ein Werkzeug zur Speicher- und Hardwareüberprüfung sowie ,last but not least, drei unterschiedliche Einträge für Rettungsaktionen an Ihrer Windows-Installation.
So können Sie das System durch das Übertragen eines – hoffentlich vorhandenen – vollständigen Backup retten. Darüber hinaus steht Ihnen eine Option zu Restaurierung der Systemstartdateien (inklusive des MBR der Festplatte) sowie die Möglichkeit Vista in einen früheren Status zurückzuversetzen zur Verfügung. Um den Anwender vor eigenen Fehlern zu schützen, greifen ihm bei seinen Tätigkeiten hilfreiche Automatikfunktionen oder Assistenten unter die Arme.
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In einem laufenden Vista-System finden Sie die Features der Sicherungsprogramme über den Menüeintrag "Sichern und Wiederherstellen" des Startmenüordners "Wartung". Das Arbeitsfenster des Programms öffnet Ihnen nicht nur den Weg zum Anlegen eigener Wiederherstellungspunkte, Sie können auch zeitgesteuert die Sicherung der eigenen Dateien festlegen. Der Assistent zum Sichern von Dateien sichert die am häufigsten verwendeten Dateitypen. Die folgenden Dateien sind jedoch nicht enthalten: - Dateien, die über das verschlüsselnde Dateisystem (Encrypting File System, EFS) verschlüsselt wurden (EFS ist nicht enthalten in Windows Vista Starter, Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium).
- Webbasierte E-Mail, die nicht auf der Festplatte gespeichert ist. Windows Vista Home Basic schließt keine Funktion zum Einrichten automatischer Sicherungen ein; Sie werden jedoch in regelmäßigen Abständen an die Sicherung der Dateien erinnert.
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