Rosige Aussichten? Windows-Service Packs für XP und Vista(18.12.2007)Mit einem großen Update-Paukenschlag will Microsoft in das Jahr 2008 starten. Für das erste Quartal des kommenden Jahres sind aus Redmond umfangreiche Renovierungen an den aktuellen Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista angekündigt. Wir haben einen Blick auf die Vorabversionen der neuen Service Packs geworfen und sagen Ihnen, welche Änderungen Sie erwarten.Top-Downloads
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von Ralf Horn Auch ein Jahr nach der Einführung des modernen und komfortablen XP-Nachfolgers Windows Vista kann oder will sich ein Großteil der Anwender nicht von dem bewährten Vorgänger trennen. Nach zwei Service Packs und dank unaufhörlicher Weiterentwicklung sowie durch zahlreiche Updates genießt das "alte" Betriebssystem in Anwenderkreisen zwischenzeitlich den Ruf des "besten Windows", das jemals die Redmonder Software-Schmiede verlassen hat. Offenbar teilt man im Hause des Herstellers die Auffassung der Kundschaft und hat auch aus diesem Grund den Support für Windows XP bis in das Jahr 2014 verlängert. War das im September 2002 veröffentlichte erste Service Pack für XP noch die klassische Variante der Zusammenfassung aller bis zu diesem Zeitpunkt freigegebenen Aktualisierungen, lieferte Microsoft mit dem im August 2004 freigegebenen Service Pack 2 erstmals eine ganze Reihe neuer Funktionen für das Betriebssystem. Mit dem dritten Service Pack (SP3) kehren die Redmonder wieder zu der gängigen Praxis des Bündelns von Patches zurück. Allerdings hat es der seit wenigen Tagen zum öffentlichen Download zur Verfügung stehende Release Candidate im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Nahezu 1.100 Updates und Patches werden nach dem knapp 340 MB großen Download der Testversion in das XP-System integriert. Auf den ersten Blick bleibt nach der Installation des Paketes alles beim Alten. Optische Korrekturen gibt es nahezu keine. Dennoch hat Microsoft einige Änderungen an dem Betriebssystem vorgenommen, die über das simple Implementieren von Updates hinaus gehen.
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XP 30 Tage Testen Verwenden Sie eine XP-CD mit bereits integriertem SP3 für die Installation des Betriebssystems, können Sie das Setup gegebenenfalls auch ohne die Eingabe eines Product Key ausführen lassen. Es genügt, im Installationsverlauf die Abfrage des Product-Key mit der Schaltfläche "Weiter" zu übergehen. Im Anschluss an eine Sicherheitsabfrage wird das Setup ohne Key fortgesetzt. Nach der erfolgreichen XP-Installation sehen Sie nach dem Start des Betriebssystems ein Popup-Fenster, in dem Sie zur Eingabe des Produktschlüssels aufgefordert werden. Den Aktivierungshinweis können Sie innerhalb der 30-tägigen Galgenfrist mit der Schaltfläche "Später erinnern" übergehen. Allerdings erinnert Sie Windows im Abstand von einigen Stunden an die ausstehende Freischaltung. Nach Ablauf der Testphase müssen Sie Windows XP via Internet oder telefonisch endgültig aktivieren.
Mehr Sicherheit So wurde beispielsweise die bereits in Microsofts neuem Server 2008 sowie Windows Vista schon integrierte Richtlinienverwaltung Network Access Protection (NAP) eingeführt (Link). Darüber hinaus gibt es eine neue Verschlüsselungsmethode für den Kernel, ausführlichere Informationstexte im Sicherheitscenter sowie neue Versionen von Hintergrundübertragungsdienst, Installer und Management Console. Endlich wird XP mit dem SP3 auf den aktuellen Stand der Sicherheitstechnologie bei der die Verwendung von drahtlosen Netzwerken gebracht. Mit dem Service Pack hat Microsoft jetzt die WPA2-Verschlüsselungsmethode (Link) in XP implementiert.
Erster Eindruck Lediglich Anwender, die darauf hoffen, aktuelle Programme wie den Internet Explorer 7.0 oder den Media Player 11 zu bekommen, werden enttäuscht sein. Diese Software muss (leider) weiterhin separat geladen und installiert werden.
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