Der Server für den Heimgebrauch ist im Anmarsch(22.03.2007)Microsoft hat im vergangenen Januar auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas den Windows Home Server vorgestellt. Die Software für Privatnutzer wird wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2007 auf den Markt kommen. Der Windows Home Server ist für Haushalte mit mehreren PCs gedacht und soll es ermöglichen, die Computer, digitalen Endgeräte sowie Drucker miteinander zu vernetzen. Die Software vereinfacht die Sicherung und gemeinsame Nutzung von Fotos, Musik, Videos und Dateien. Zudem kann der Windows Home Server als Backup-Medium für die angeschlossenen Netzwerkrechner genutzt werden.
Windows Home Server
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von Ralf Horn Seit einigen Wochen steht die erste Beta-Version des Windows Home Server den Testern zur Verfügung. Mit der Software, auf der Grundlage des für professionelle Zwecke entwickelten Server 2003, will Microsoft dem "Familienadministrator" in Haushalten mit mehreren Rechnern ein leicht zu bedienendes System bieten, das es möglich macht, die Daten aller Computer des Heimnetzes zu sammeln und allen Familienmitgliedern jedem beliebigen Ort zur Verfügung zu stellen. Microsoft möchte mit dem Windows Home Server erstmals ein System auf den Markt bringen, das es dank kinderleichter Einrichtung sowie durch die gewohnte Benutzerumgebung eines Windows-Betriebssystems auch einem Anwender mit weniger umfangreichem Computerwissen ermöglicht, einen Server zu betreiben.
Nach Abschluss der Testphase sollen von unterschiedlichen Herstellern vorkonfigurierte Komplettsysteme mit der Microsoft Software zu einem Preis von etwa 500 Euro angeboten werden. Bislang ist allerdings nicht bekannt, ob das Betriebssystem auch einzeln an Kunden abgegeben wird, die sich ihren Server eigenständig zusammenstellen möchten. Ein Server besteht aus einem kleinen Gehäuse, in dem die für den Serverbetrieb notwendige Hardware installiert ist. Nicht zum Lieferumfang gehören Maus und Tastatur. Das Gerät wird lediglich mit der Stromzufuhr verbunden und per Kabel in das heimische Netzwerk eingebunden. Gewartet und konfiguriert wird das Ganze nach der Installation der sogenannten Server Konsole über die Netzwerkverbindung von einem der Clientrechner aus. Bislang präsentieren sich die Hardware-Hersteller mit Ankündigungen des Home Servers noch relativ zurückhaltend. Selbst im Rahmen der gerade beendeten Cebit 2007 war weit und breit kein Home Server zu sehen.
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Lediglich auf einer amerikanischen Internetseite des Hauses Hewlett Packard kann der interessierte Anwender schon jetzt einen Blick auf nähere Informationen und auf Fotos des geplanten Gerätes werfen. Das Betriebssystem ist relativ genügsam und läuft auch auf einem spartanisch ausgestatteten PC. Als Mindestvoraussetzungen für die Beta-Variante nennt Microsoft einen Rechner in dem ein Intel oder kompatibler Prozessor mit 1 GHz Leistung steckt, für den Arbeitsspeicher wird ein Minimum von 512 MByte angegeben und die Festplatte sollte eine Kapazität von wenigstens 80 GByte aufweisen. Allerdings ist es fraglich, ob ein derart leistungsschwacher PC als Server tauglich ist. Zumindest die Festplatte(n) sollte erheblich größer dimensioniert sein.
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