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Acronis True Image besser als Vista Datensicherung?(05.06.2007)Die beliebte Backup-Lösung "True Image" von Acronis gilt bei vielen Anwendern schon seit Jahren als die Allround-Lösung, wenn es um die Datensicherung geht. Zum einen kann über das Erstellen eines System-Images das komplette Betriebssystem inklusive aller Einstellungen, Anwendungen und Daten gesichert werden. Zum anderen schreibt die Software ein klassisches Datei-Backup, bei dem ausgewählte Dateien und Ordner gesichert werden. Wir haben für Sie ermittelt, ob das etwa 50 Euro teure Programm mehr bietet, als das mit den Windows Editionen Vista Business und Ultimate kostenlos gelieferte Microsoft Tool.Top-Downloads
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von Ralf Horn Wohl kaum ein PC-Nutzer kennt ihn nicht, den gefürchteten Daten-GAU. Ein schneller Klick zur falschen Zeit am falschen Ort und wichtige Daten sind auf ewig verloren. Die Installation fehlerhafter Software oder ein Virenbefall kann sogar dafür verantwortlich sein, dass Ihre Betriebssystem ein für allemal den Dienst quittiert. Häufig sind in solchen Fällen wichtige Daten nicht mehr zu retten. Nicht nur für den Doktoranden bedeutet der Verlust des Dissertationsentwurfes einen ungeheuren Schaden, auch die verlorene Foto-Sammlung oder die nicht mehr vorhandenen, teuer bezahlten MP3-Downloads sind mehr als nur ärgerlich. Für jeden PC-Benutzer sollte deshalb neben dem Einsatz von Virenschutz- und Firewall-Tools auch eine gute Backup-Software im alltäglichen Umgang mit dem Rechenknecht selbstverständlich sein.
Die Vista-internen Lösungen Die einfache Datensicherung bietet leider nicht viel Komfort. Sie können lediglich festlegen, welche Dateitypen gesichert werden sollen. So steht Ihnen immerhin die Option zur Verfügung beispielsweise Bilder, Dokumente oder komprimierte Dateien vor Verlust zu schützen. Allerdings ist es nicht möglich einzelne Ordner in die Sicherung auszuschließen bzw. gezielt ein Verzeichnis für das Backup auszuwählen. Mit den Benutzerrechten eines Administrators versehen – die Sicherung funktioniert mit "Ausführen als?" (runas) nicht – gelangen Sie im Bereich System und Wartung der Systemsteuerung zu der Aufgabe "Sicherung des Computers erstellen". Als Speicherort für die Sicherung können Sie die von Vista erkannten Partitionen, eine externe Festplatte oder ein beschreibbares Medium wie eine CD/DVD angeben. Sogar Netzwerkpfade sind möglich. Nach der abschließenden Auswahl des zu sichernden Datenträgers, dessen Dateisystem zwingend NTFS formatiert sein muss, und der Dateitypen, kann endlich der Speicherungsvorgang gestartet werden. Das Sicherungs-Werkzeug der "großen" Vista-Betriebssysteme ist zwar etwas umfangreicher, erlaubt aber – auch im Vergleich zu Vorhergehenden Betriebssystemen wie Windows 2000 oder XP Professional – keine anspruchsvollen Backupfunktionen.
Über das Startmenü finden Sie im Verzeichnis "Wartung" den Programmaufruf "Sichern und Wiederherstellen". Neben der Möglichkeit der oben beschriebenen Dateisicherung, steht Ihnen unter der Bezeichnung "Windows Complete PC-Sicherung" der Weg ein vollständiges PC-Backup anzulegen zur Verfügung. Leider bietet das Programm dem Anwender keine Eingriffsmöglichkeiten. Der Benutzer scheint keinerlei Rechte zu haben; Konfiguration: Fehlanzeige. Vista sucht zunächst nach möglichen Speicherorten. Zur Auswahl stehen DVDs, interne oder externe Festplattenpartitionen, die zwingend NTFS partitioniert sein müssen. Zudem werden für das Sicherungs-Image lediglich NTFS-Partitionen berücksichtigt, Dateiformate wie FAT16/32 sind "verboten". Nach Prüfung auf ausreichend Speicherplatz für das Image, wird eine automatisch erkannte, bereits vorhandene Sicherung um die Änderungen erweitert. Findet das Programm keine Sicherung, legt es ein komplett neues Image an, dessen Größe etwa der, des auf der zu sichernden Partition belegten Speicherplatzes entspricht. Einzig erfreuliche Eigenschaft des Vista-Backup-Programms ist die Geschwindigkeit. So war innerhalb von einer halben Stunde das Image von zwei Partitionen mit insgesamt 40 GB Dateninhalt auf eine externe Festplatte geschrieben. Nur unwesentlich länger dauert das auf DVD-Medien verteilte Backup. Kommt es tatsächlich zum Crash und Sie wollen das System mit dem Image wiederherstellen, starten Sie den PC von der Vista-Installations-DVD und wählen aus dem Menü "Computerreparaturoptionen" den Eintrag "Windows Complete PC-Wiederherstellung".
Hinweis Der Anschließende Formatierungsvorgang der gewählten Partition sowie das Übertragen des Image-Inhaltes geht im Vergleich zu Programmen von Fremdanbietern sehr flott. Nach ungefähr 20 Minuten ist Ihr System wieder arbeitsfähig.
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