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Einfach wie ein iPod: OS X von Apple

 (01.12.2006)

Jeder kennt die iPods von Apple und ihre praktische Benutzeroberfläche, doch nur wenige Anwender haben auch einen Mac-Computer unter dem Schreibtisch werkeln. Und das, obwohl das Betriebssystem OS X schon seit Jahren einfache Bedienung und Systemstabilität bietet. Da auch diese Computer mittlerweile mit Intel-Chips laufen, könnte bald auch ein OS X für PCs erhältlich sein. Umgekehrt läuft Windows schon jetzt problemlos auf den "Macs". In unserem Special zeigen wir Ihnen die Highlights des Apple-Betriebssystems und geben einen Ausblick auf die Version 10.5, die Anfang 2007 auf den Markt kommt.



LupeApples Betriebssystem OS X
Übersicht:
  • Einfach wie ein iPod: OS X von Apple
  • Einfach Inter-"nett"
  • Do you speak Mac?
  • Ausblick: Der OS X-Leopard spurtet im Frühjahr 2007 los

  • Einfacher kann eine Installation nicht sein – wenn das Betriebssystem auf einem Apple-Computer nicht sowieso schon vorinstalliert ist, benötigt man nur wenige Mausklicks zur Installation. Eine Aktivierung wie bei Microsofts Windows ist nicht notwendig, jedoch wird man recht deutlich dazu aufgefordert, sich bei Apple zu registrieren.


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    Praktischerweise entfällt das Suchen nach Treiber-CDs wenigstens für den Computer selbst komplett, denn diese sind auf der Betriebssystem-DVD komplett integriert. Und auch für viele Peripheriegeräte wie Drucker, Mäuse oder Kameras werden die Treiber vollautomatisch installiert.

    Lediglich das Thema Webcam ist bei OS X ein Problem. Außer der nicht mehr erhältlichen iSight-Kamera oder den mittlerweile direkt im Apple-Computer integrierten Webcams bieten nur wenige Hersteller ein passendes Gerät an – und dann meistens zu deutlich teureren Preisen.

    Abgesehen von dieser Hürde präsentiert sich Apples OS X als rundum modernes System mit grafischer Benutzeroberfläche. Statt eines "Startmenü" gibt es beim Mac ein sogenanntes Dock – das hübsch animierte Tool hält häufig benötigte Programme bereit, die Sie dort frei nach Ihren Wünschen platzieren können.

    LupeMS Office für OS X.
    Sehr unkompliziert gestaltet sich die Installation zusätzlicher Software – entweder per grafischer Menüführung oder einfach per Drag & Drop. Denn Mac-Programme bestehen häufig nur aus einer Datei, die einfach im Programm-Ordner abgelegt wird. Ähnlich simpel klappt auch das Entfernen: Statt komplizierter Deinstallationsroutinen ziehen Sie die nicht mehr benötigte Software in den Papierkorb. Und fertig.

    Die Bedienung des Dateisystems ist dem "Arbeitsplatz" in Windows nicht unähnlich, Dateien kann man einfach per Mausklick kopieren. Mit einigen Besonderheiten – denn das CD-Laufwerk wird nur dann angezeigt, wenn auch wirklich eine CD eingelegt ist. Auch bei einem Kartenlesegerät wird nur das Laufwerk angezeigt, das auch wirklich einen Chip enthält. Selbst Laufwerksbuchstaben gibt nicht. Es wird statt dessen immer die Datenträgerbezeichnung angezeigt.

    Ein raffiniertes Tool, um den Überblick bei vielen offenen Dateien und Fenstern zu behalten, ist das so genannte Exposé. Einfach die Maus in eine frei wählbare Ecke des Bildschirms bewegen, und schon werden alle geöffneten Fenster nebeneinander angeordnet, und Sie können das gewünschte mit einem Klick auswählen. Ähnliches ist seit neuestem übrigens auch unter Linux möglich mit Fenstermanagern wie Beryl.


    OS X im Detail

    Lesen Sie auf der nächsten Seite: Einfach Inter-"nett"
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