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Ubuntu läutet die nächste Runde ein(28.12.2006)Unter dem Namen "Feisty Fawn" soll demnächst die neue Ubuntu-Version 7.04 die Linux-Gemeinde begeistern. Mit "Herd 1" konnten wir erste Eindrücke des "lebhaften Rehkitz" sammeln.Übersicht:
von Ralf Horn Seit 6. Dezember steht die erste Testversion der kommenden Ubuntu-Distribution allen interessierten Anwendern zum Download zur Verfügung. Ubuntu "Feisty Fawn Herd 1" ist sowohl in der altbewährten Variante mit GNOME 2.17 (2.18) sowie in den Derivaten Kubuntu – KDE 3.5.6 – und Edubuntu erhältlich. Die Distributionen basieren derzeit ausnahmslos auf Kernel dem 2.6.19. Allerdings wollen die Entwickler die endgültige Version mit der Kernel-Version 2.6.20 fertigstellen. Nachdem Ubuntu 6.10 "Edgy Eft" hauptsächlich für den Benutzer nicht sichtbare Innovationen brachte, soll Feisty Fawn auch durch zahlreiche optische Korrekturen aufgewertet werden. Zudem wollen die Entwickler durch einen überarbeiteten Multimedia-Support sowie einer bessere Hardwareunterstützung für Notebooks bei den Anwendern Pluspunkte sammeln.
Während bisherige Ubuntu-Distributionen keine proprietären Treiber für Grafikkarten und WLAN mitbringen, haben sich die Macher des Betriebssystems nunmehr entschlossen, künftig die urheberrechtlich geschützten Dateien mit Ubuntu zur Verfügung zu stellen. Damit stehen den Anwendern von Anfang an die 3D-Desktops wie Xgl, AIGLX, Beryl und Compiz ohne umständliche Nachinstallation der passenden Grafikkarten-Treiber zur Verfügung. Allerdings steht noch nicht fest, ob der Fenstermanager Compiz oder dessen Fork Beryl standardmäßig aktiviert sein wird.
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