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Die neue Linux-Oberfläche KDE4(11.01.2008)Mit der Freigabe des Major-Release von KDE4 steht Linux-Anwendern eine unter gewaltigem Aufwand von Grund auf neu entwickelte Arbeitsoberfläche zur Verfügung. Neue Features, ein frischeres Outfit sowie ein neues Konzept zur Hardwareunterstützung sind nur einige Highlights des neuen Desktop. Wir haben einen Blick auf die neue Generation der beliebten K-Arbeitsumgebung riskiert.
KDE 4
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von Ralf Horn Nach der Freigabe des letzten Major Release 3.5 der preisgekrönten Desktop-Umgebung KDE (Link) im November 2005, gab es dank der Leistungsfähigkeit und Stabilität der Plattform bislang keine Veranlassung für ein größeres Update. Doch waren die vielen, über die ganze Welt verteilten, freiwilligen Mitarbeiter und Entwickler des Projektes seither nicht untätig. Nahezu in aller Stille wurde der jetzt vollführte Versionssprung vorbereitet. Unter gewaltigem Aufwand wurde KDE4 von Grund auf neu entwickelt. und vollständig mit den Programmbibliotheken von qt4 umgesetzt. Für die Entwicklung bedeutet das einen Kraftakt, da alle bisherigen KDE 3.x-Apllikationen an die Klassenbibliotheken von qt4 (Lexikon) angepasst werden mussten.
Neues Hardwaremanagement So ist es beispielsweise möglich, das Powermanagement eines Notebooks automatisch so zu steuern, dass beim Betrieb am Stromnetz die volle Leistung der Hardwarekomponenten zur Verfügung steht, während bei der Arbeit im Batterie-Betrieb in den "Sparmodus" geschaltet wird, was letztlich für längere Laufzeiten sorgt. Darüber hinaus soll dank Solid das Handling von im laufenden Betrieb angesteckten externen Geräten erheblich verbessert werden.
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Schöneres Outfit So haben die so genannte Widgets – die unter KDE4 "Plasmoiden" genannt werden – auch auf dem Linux-Arbeitsplatz Einzug gehalten. Die Plasmoiden lassen sich frei auf der Oberfläche ablegen und sind nicht wie in anderen Betriebssystemen fest in einer Sidebar verankert. Dank eines kleinen Konfigurationswerkzeuges, das in der rechten oberen Ecke des Desktop platziert wurde, lassen sich neue Widgets problemlos der Arbeitsoberfläche hinzufügen.
Dateimanagement Anwender, denen die Innovation nicht gefällt oder die von ihrem gewohnten Arbeitsstil nicht abweichen möchten, können mit wenigen Mausklicks den "alten" Konqueror jedoch wieder als Standard vorgeben.
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