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Vorschau auf den Linux-Desktop KDE 4(30.03.2007)Der Herbst wird für Linux-Liebhaber bunt beginnen. Im Oktober soll nach den Plänen der Entwickler die neue Version 4.0 der beliebten Benutzeroberfläche KDE erscheinen. Die Ankündigungen neuer Features, eines frischeren Outfits sowie eines neuen Konzeptes zur Hardwareunterstützung sind vielversprechend. Wir haben einen Blick auf den sogenannten Entwickler Schnappschuss 'Kludge' riskiert.Top-Downloads
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von Ralf Horn Nach der Freigabe des letzten Major Release 3.5 der preisgekrönten Desktop-Umgebung KDE im November 2005, gab es dank der Leistungsfähigkeit und Stabilität der Plattform bislang keine Veranlassung für ein größeres Update. Doch waren die vielen, über die ganze Welt verteilten, freiwilligen Mitarbeiter und Entwickler des Projektes seither nicht untätig. Fast schon in aller Stille wurde der für den Herbst 2007 geplante Versionssprung vorbereitet. Nach dem jetzt veröffentlichten Zeitplan soll KDE 4.0 in der zweiten Oktoberhälfte 2007 erscheinen. Für den Sommer ist die erste offizielle Beta-Version angekündigt.
Nach der Roadmap soll bereits ab 1. April der dann fertige Quellcode auf dem aktuellen Stand "eingefroren" und getestet werden. Voraussichtlich im Mai 2007 ist die erste lauffähige Version der Software zu erwarten. Falls in der Alphaversion keine unüberwindlichen Schwierigkeiten auftreten, wird bereits vier bis sechs Wochen später die Beta-Phase der Software erreicht sein. In vierwöchigem Abstand folgen dann weitere Vorabversionen. Danach nähert sich mit bis zu drei Release Candidates der für den 23. Oktober 2007 geplante endgültige Freigabetermin. Bereits seit Februar steht der sogenannte Entwickler Schnappschuss "Kludge" (Notlösung, Murks oder Hack) als Entwickler-Referenz zur Verfügung, auf dessen Grundlage Programmierer ihre Applikationen portieren oder neue KDE-Anwendungen schaffen können.
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Mutige Linux-Anwender, die sich in einer Testumgebung einen ersten Eindruck von KDE 4 verschaffen möchten, finden über das Internet zahlreiche Installationsanleitungen und Paketquellen. Allerdings ist es beim derzeitigen Stand der Entwicklung nicht empfehlenswert schon jetzt einen Test zu wagen. Zwar ist es mit einigem KnowHow möglich die Entwickler-Variante in ein Kubuntu- oder openSUSE-System zu implementieren, doch sind noch nicht viele der Innovationen zu finden. Zudem müssen Sie nicht nur mit einem völlig instabilen System rechnen, vielmehr kann es vorkommen, dass Linux nach der Umstellung gar nicht mehr startet oder dass die bereits vorhandene KDE 3.x-Umgebung nach dem Wechsel unbrauchbar geworden ist.
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