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3D-Optik in Ubuntu mit dem Fenstermanager 'Beryl'(22.06.2007)Knallbunte Desktop-Spielereien und 3D-Effekte haben sich längst als Standard in nahezu allen Betriebssystemen etabliert. Für WindowsAnwender ist mit der Vista-Oberfläche 'Aero Glas' das Zeitalter von transparenten und animierten Fenstern angebrochen. Mit seinen immensen Möglichkeiten, lässt der Linux-Fenstermanager 'Beryl' das beachtliche Outfit aus Remond allerdings nahezu blass aussehen. Anhand der beliebten Distribution Ubuntu 7.04 – Feisty Fawn – zeigen wir Ihnen, wie beeindruckend eine graphische Benutzeroberfläche sein kann.Übersicht:
von Ralf Horn Mit dem Launch der aktuellen Ubuntu Version Feisty Fawn hat das moderne grafische Grundsystems X.Org 7.2 (Lexikon) in der Linux Distribution Einzug gehalten. Trotz der verbesserten Stabilität sowie dem besseren Zusammenwirken mit den Fenstermanagern Beryl und Compiz haben die Ubuntu-Entwickler darauf verzichtet die 3D-Unterstützung (Lexikon) des Betriebssystems standardmäßig einzuschalten. Diese vernünftige Vorgehensweise sorgt u.a. dafür, dass keine Komplikationen mit Grafikkarten auftreten, die keine freien Treiber unterstützen. Mit etwas Glück wurde von Ubuntu ein passender 3D-Treiber installiert und die Desktopeffekte können über den entsprechenden Eintrag der Option "Einstellungen" des Menüs "System" eingeschaltet werden. Etwas mehr Arbeit kommt auf Benutzer zu, für deren Grafikkarte nur ein sogenannter proprietärer (Lexikon) Treiber verwendet werden kann. In einem solchen Fall ist es notwendig, den jeweiligen Treiber zunächst nachträglich zu installieren, um dann das 3D-Vergügen nutzen zu können. Dank des mit Feisty Fawn gelieferten Managers für proprietäre Kernel-Module, ist die nachträgliche Installation eines Treibers auch von weniger geübten Anwendern leicht zu bewältigen.
Beryl 0.2.0 installieren
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Da die Vorgehensweise in Abhängigkeit des von Ihnen verwendeten Grafikchipsatzes geringfügig unterscheidet, sollten Sie die Anweisungen der deutschsprachigen Installation-Anleitung (Link) genau befolgen. Im Normalfall ist das drei Schritte umfassende Setup innerhalb weniger Minuten erledigt. Den Fenstermanager starten Sie über das Menü Anwendungen im Bereich Systemwerkzeuge mit einem Klick auf den Eintrag Beryl Manager. Anwender, die das händische Aufrufen als störend empfinden, bzw. die den Fenstermanager standardmäßig ausführen wollen, sollten die Anweisung über das Menü System – Einstellungen – Sitzungen – Startprogramme automatisieren.
Der Beryl-Manager Ein Klick auf dieses Icon führt nicht nur zu den schier zahllosen Konfigurationsmöglichkeiten von Beryl, vielmehr kann aus der riesigen Auswahl der mit Beryl installierten Emerald-Themenverwaltung ein hochwertiges Desktop-Thema nach eigenem Geschmack gewählt werden. Ab sofort stehen Ihnen für Ihren Desktop fast unendlich viele Effekte in 3D-Optik zur Verfügung. Nahezu jedes Fenster oder Menü kann bis ins Detail mit eigenen Reaktionen belegt werden.
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