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HD Couture

 (09.09.2008)

Dass Fernsehen nicht schlank macht, wissen wir alle. Aber Fernseher schlank machen geht jetzt – JVC hat uns mit dem LT-42DS90 ein erstes Serienmodell der neuen "Super Slim LCDs" zum Testen geschickt.



LupeJVC LT-42DS90
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Übersicht:
  • Extra schlanker LCD von JVC
  • Bild, Ton und Fazit

  • Extra schlanker LCD von JVC

    Nachdem ja nun wirklich sämtliche namhafte TV-Hersteller flache Fernseher in allen Größen anzubieten haben, ist es mal wieder Zeit für eine Neuerung: Flach ist nicht genug. Groß und schlank müssen die TV-Topmodelle sein, und außerdem sollen sie einen möglichst schmalen Rahmen haben. Denn obwohl die Flachbildschirme schon so hübsch sind, mittlerweile eine ausgereifte Signalverarbeitung haben und die Preise auch signifikant gefallen sind, gibt es tatsächlich in manchen Haushalten immer noch jemanden, der "so ein Ding" partout nicht im Wohnzimmer haben will. Mit diesen Diskussionen soll nun endgültig Schluss sein, denn JVCs "Super Slim LCDs" haben quasi eine Bikinifigur und sollen wie ein Bilderrahmen wirken.

    Vorher – nachher
    Im Vergleich zu seinem konventionell gebauten Schwestermodell DR9, das wir in Ausgabe 6/2008 getestet haben, wirkt der "Super Slim LCD" bereits von vorne betrachtet graziler: Sein Rahmen ist nur 22 statt 36 Millimeter breit. Ob das besser ist, mag Geschmackssache sein – genau wie bei Brillenfassungen "steht" der einen oder anderen Wohnung vielleicht auch ein dickerer Rahmen sehr gut – das kann ja jeder Kunde selber entscheiden.
    Wer unter Platzmangel leidet, spart mit der S-Serie (S steht für "Slim", also "schlank") immerhin 32 Millimeter in der Breite, der DS90 ist damit in etwa so breit wie ein herkömmlicher 37-Zöller. Nun gibt es LCDs mit schmalem Rahmen aber auch von anderen Herstellern, und viel interessanter als die Breite ist hier natürlich die Bautiefe: Sie wurde vor allem optisch verschlankt, aus fast allen Blickrichtungen ist nur die 39 Millimeter dicke Umrandung sichbar; den hinten in der Mitte aufgesetzten etwas dickeren Teil, an dem sich die Anschlüsse befinden, sieht man normalerweise nicht. Insgesamt beträgt die Bautiefe bei "Slim" 74 Millimeter, während das Schwestermodell 105 Millimeter "dick" ist.
    Das neue schlanke Modell belastet die Wandhalterung nur mit neunzehneinhalb Kilogramm, bringt also rund sechs Kilogramm weniger auf die Waage. JVCs Slim-Serie ist übrigens auch mit 46-Zoll-Bilddiagonale zu haben; diese Geräte haben die gleiche Tiefe wie der hier besprochene 42-Zöller.


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    Lupe"Super-Slim"-LCD

    Risiken und Nebenwirkungen?
    Ein dünnerer Flachbildschirm, der wie ein Bildderrahmen aussieht – das hört sich erstmal gut an. Dennoch stellt sich die Frage, ob die Schlankheitskur unerwünschte Nebenwirkungen haben könnte. Das fängt bei der Anzahl und mechanischen Stabilität der Anschlüsse an, geht über die Tonqualität – das Gehäuse hat ja kaum noch Volumen – bis hin zur Bildqualität: Schwarzwert, Farbdarstellung und eine homogene Ausleuchtung sind mit dem jetzt sehr nah an den Flüssigkeitskristallen platzierten Backlight schwieriger zu handhaben als mit der konventionellen Bauweise.

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