6 LCD-TVs im Test(21.11.2008)Vor einigen Jahren galten Flachbildschirme noch als Statussymbol für Besserverdienende und gaben vor allem im ausgeschalteten Zustand ein gutes Bild ab. Hier und heute zählen ihre inneren Werte, und die hat digital home gründlich begutachtet.Übersicht:
Mein Haus, mein Auto, mein LCD Vorbei sind die Zeiten, als allein die schiere Bildgröße für Ahs und Ohs von Verwandten und Bekannten gesorgt hat, wie auch immer es um die Bildqualität bestellt war – das hat sich heute gründlich geändert! Der Trend geht inzwischen weg von der "Hauptsache flach, groß und billig"-Ideologie, man achtet wieder mehr auf die Performance: "Der kann 24p" zählt unter Cineasten meist mehr als "der hat anderthalb Meter Bilddiagonale" – wobei ja nichts gegen große Geräte spricht, aber bei einem begrenzten Budget bereitet ein kleineres, aber hochwertiges Gerät oft mehr Sehvergnügen als ein größerer, für dasselbe Geld zwangsläufig nicht so guter Fernseher. Ob größere Flachbildschirme generell qualitativ besser seien als kleine, hat denn auch neulich jemand gefragt – die Antwort ist eindeutig nein! Die meisten Hersteller bieten in den marktüblichen Größen von 26 Zoll bis 50 Zoll sowohl hochwertige als auch preiswertere Produktlinien an. Und für LCD-TVs gilt, dass es umso schwieriger wird, ein Panel anzusteuern, je größer es ist. Sowohl die homogene Ausleuchtung als auch eine gute Farbtreue sind erfahrungsgemäß bei größeren Bilddiagonalen schwieriger zu realisieren als bei den kleineren (für Plasma-TVs gilt dies nicht).
Die hier getesteten Fernseher zählen mit 81 beziehungsweise 96 Zentimeter Bilddiagonale zur meistverkauften Gerätegröße, damit haben die Hersteller also reichlich Erfahrungen sammeln können. Für viele Familien lohnt es sich übrigens, darüber nachzudenken, ob es nicht günstiger ist, einen 32- oder 37-Zoll-Flachbildschirm und einen Beamer anstelle eines 42- oder 50-Zöllers zu kaufen: Warum sollten die Kiddies "Spongebob Schwammkopf" auf einem Riesen-Bildschirm gucken? Was bringt ein 50-Zöller bei den Nachrichten? Mit einer Kombi-Lösung aus kleinem Flachbildschirm und einem Beamer sparen vor allem Vielgucker jede Menge Strom, wenn der Fernseher tagsüber meistens an ist. Und beim gemütlichen Filmabend im gedimmten Licht kann die ganze Familie das große Bild des Beamers auf der Leinwand genießen – das ist eine Überlegung wert!
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