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HDTV-Mediacenter

 (22.09.2008)

Die öffentlich-rechtlichen Sender halten sich noch vornehm zurück, doch die privaten Sender verbreiten ihr Programm in Teilen schon hochauflösend per Satellit. Mit der ReelBox Avantgarde kann man die HDTV-Sendungen nicht nur empfangen, sondern auch aufzeichnen.



LupeDie Reel-Box
Übersicht:
  • HD-Entertainer
  • Bild, Ton und Fazit

  • HD-Entertainer

    In dem schicken Metallgehäuse der ReelBox verbirgt sich ein komplettes Mediacenter auf Basis von stromsparenden Notebook-Komponenten und einer Linux-Variante. Davon bekommt der Anwender aber im alltäglichen Einsatz nichts mit, denn nach dem Starten präsentiert sich eine aufgeräumte Bedienoberfläche, die für die Anzeige auf TV-Displays optimiert ist und komfortabel Zugriff auf alle Funktionen bietet. Und von den Funktionen gibt es einige, denn neben dem Empfang und der Aufzeichnung von Sat-TV, natürlich auch in HD, kann die ReelBox auch einen DVD-Player ersetzen und die komplette Musik-, Foto- und Videobibliothek beherbergen, verwalten und abspielen. Wenn man will, lässt sich das Multitalent auch als ganz regulärer PC nutzen, Office- und Internet-Funktionalität inklusive. Das Slot-in-Laufwerk kann nicht nur DVDs und CDs lesen, sondern auch beschreiben.

    Ausstattung
    Standardmäßig wird die ReelBox Avantgarde mit zwei Single-Tunern ausgeliefert, so dass man jederzeit ein Programm aufzeichnen kann, während man ein anderes ansieht. Sie lässt sich jedoch auch aufrüsten, so dass man bis zu sechs verschiedene Programme von unterschiedlichen Transpondern gleichzeitig empfangen kann – ein Traum für TV-Junkies. Alternativ dazu lassen sich natürlich Tuner für die unterschiedlichen DVB-Arten kombinieren, so dass das Gerät für digitales Kabelfernsehen oder DVB-T genutzt werden kann. Zwei Common-Interface-Schächte zur Aufnahme von CI-Modulen sind integriert, ein weiterer kann aufgerüstet werden. Die Möglichkeit zur einfachen Erweiterung ist generell einer der großen Vorteile der ReelBox.

    Da alles auf PC-Technik basiert, lässt sich für zukünftige Anwendungen so gut wie alles aufrüsten, Prozessor, Arbeitsspeicher oder Festplatte. In ein vorhandenes Netzwerk lässt sie sich kabelgebunden oder per WLAN integrieren und kann damit auch Dateien von anderen Rechnern auf das Wohnzimmerdisplay zaubern. Besagtes Display kann übrigens bequem per HDMI angeschlossen werden und wird mit skalierten Signalen bis zu 1080i versorgt. Alternativ stehen VGA, Scart oder Komponente als Anschlussoptionen zur Verfügung. Der Ton wird digital optisch oder elektrisch per SPDIF, analog mehrkanalig oder gleich per HDMI ausgegeben.

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