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Frisches Blut...

 (21.08.2008)

...sorgt in vielen Bereichen für eine Belebung des Altbekannten. Wenn in der Projektorbranche ein ganz neuer Hersteller Fuß fassen will, schenkt die HEIMKINO-Redaktion diesem deshalb besonders viel Aufmerksamkeit.



LupeCinetron HD-900
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Übersicht:
  • Cinetron HD-900
  • Setup, Bildqualität, HD-Signale und Fazit

  • Cinetron HD-900

    Die Firma Cinetron wurde 2002 in Taiwan gegründet und hat sich von Beginn an der Entwicklung der lange tot geglaubten LCoS-Technologie verschrieben. LCoS (Liquid Crystal on Silicon) ist auch die Basis für JVCs D-ILA-Technik und Sonys SXRD-Technologie. Das besondere an Cinetron ist, dass sie völlig eigenständig ihre Entwicklung vorantrieben und nicht nur die Chips selbst entwickelten, sondern nach vier Jahren intensiver Arbeit und Entwicklung sowie zeitweiligen Versuchen mit Rückprojektionsfernsehern nun den ersten Full-HD-Beamer mit LCoS-Technik vorstellen.

    Projektor und Technik
    Beim LCoS-Prinzip kommen wie bei LCD-Geräten Flüssigkristalle zum Einsatz, die jedoch nicht vom Licht der Lampe durchschienen werden. Unterhalb der Flüssigkristalle ist eine reflektierende Schicht aufgebracht, die das Licht zurückwirft. Der Vorteil: Eine Ansteuerung der einzelnen Pixel kann von unten stattfinden und ist nicht, wie bei LCD-Beamern zwischen den Pixeln angebracht. Das Ergebnis: Die Pixel rücken sehr nahe zusammen (der Abstand beim Cinetron beträgt lediglich 0,35 Mikrometer), und eine Pixelstruktur ist demnach schon bei geringen Abständen nicht mehr sichtbar. Cinetron überließ jedoch auch andere Komponenten beim HD-900 nicht dem Zufall und entwickelte vor allem die Light Engine in eigener Regie. Ähnlich JVCs HD1 wurden Prismen und Reflexionselemente von Grund auf neu designt, und so gibt Cinetron für seinen LCoS-Beamer ein natives Kontrastverhältnis von 6000:1 an, ohne die Verwendung einer adaptiven Iris-Blende. Dieser Wert liegt zwar unterhalb derer vom HD1 oder HD100, aber unsere Messungen werden zeigen, ob Cinetron nicht einfach ein wenig tiefstapelt, um sich nach oben hin umso mehr Spielraum zu lassen. Auch die optische Einheit ist vollkommen neu und soll einen der gefürchteten Fehler bei der Projektionstechnik durch innovative Entwicklung beheben, die chromatische Abberation. Für das Ziel, die höchstmögliche Abbildungsschärfe zu erreichen, wurde auch auf ein unter Umständen bildverzerrendes Lens-Shift verzichtet.


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    Bei der Videoverarbeitung ging man dagegen keine Experimente ein und setzt auf den zurzeit besten erhältlichen Chip, den Silicon Optix HQV sxT2-Realta. Bereits in einigen Projektoren, wie dem HC6000 von Mitsubishi, konnte dieser zeigen, dass er zurzeit die ultimative Wahl in Sachen De-Interlacing und Upscaling darstellt. Ultimativ ist übrigens auch die Verarbeitung des mit einem massiven Alugehäuse gesegneten Cinetron. Schwerer und besser verarbeitet ist in dieser Preisklasse keiner der Konkurrenten.

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    Kommentare:
    Es fehlt hier noch was! (0 Antworten) power.info,
    24.08.2008 12:46
    Bei der derzeitigen Version fehlt noch was, das etwas wie eine Festplatte darin verbaut wäre. Mir fehlt im Text der Hinweis ob das Gerät autonom von einem Computer verwendet werden kann, in dem man...
    Zitatantwort »   antworten »

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