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D-ILA-Projektor Pioneer KRF-9000FD

 (18.08.2008)

Der Projektor, den sie hier sehen, ist allerdings ein alter Bekannter, der in ein neues Gewand eingepasst wurde und der auch innerlich feingetunt auftritt: Vorhang auf für Pioneers ersten Beamer seit zehn Jahren, den KRF-9000FD.



LupePioneer KRF-9000FD
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Übersicht:
  • Déjà vu
  • SD- & HD-Signale und Fazit

  • Déjà vu

    Seit knapp einem Jahr bietet Pioneer seine aktuelle Plasmageneration unter dem Namen "Kuro" an. Da dies nichts anderes bedeutet als "Schwarz" und damit nicht nur das hochglänzende Äußere der Geräte gemeint ist, sondern vor allem der unschlagbare Schwarzwert der Displays, lag es nahe, sich auch dem Projektorenmarkt zuzuwenden. Die Geräte auf diesem übertrumpfen sich seit einiger Zeit mit Maximalkontrasten und Schwarzwerten immer wieder gegenseitig, und da sollte ein "Kuro"-Projektor nicht fehlen.

    Projektor und Technik
    Die Basis für den KRF-9000FD bildet der HD100 von JVC, dessen Technik prinzipiell vollständig übernommen wurde. Pioneer geht somit zunächst kein Risiko ein und setzt auf einen der besten Beamer des Marktes. Es wäre dennoch wünschenswert gewesen, ein paar Punkte, für die der HD100 noch Kritik einstecken musste, zu ändern. So muss auch der KRF-9000FD mit dem fummeligen manuellen Lens-Shift auskommen, der sich unterhalb der Linse befindet. Apropos Linse: Hier ist der einzige optische Unterschied zum JVC auszumachen (mal abgesehen vom Pioneer-Schriftzug auf der Oberseite) – die Einfassung der Linse ist nicht in Chrom gehalten, sondern, ganz "Kuro", in Schwarz. Im Inneren stehen dagegen die HD100-bekannten Vorzüge, von denen zunächst die Dreichip-D-ILA-Engine zu erwähnen ist. Diese punktet aufgrund ihrer extrem ebenen Struktur nicht nur mit einem sagenhaft hohen Füllfaktor, sondern verursacht vor allem deutlich weniger Streulicht und ermöglicht somit einen höheren Kontrast. Zur weiteren Minimierung von Streulicht dienen die innovativen Wire-Grids, welche die verlustbehafteteren Prismen ersetzen und die drei Grundfarben aus dem Lampenspektrum herausbrechen, um sie dann zum jeweiligen D-ILA-Chip zu senden. Auch den Gennum-Prozessor hat Pioneer übernommen, der in unserem Test lediglich bei Zuspielung von 576p-Material kleinere Probleme hatte, bereits bei 720p und vor allem bei 1080i eine hervorragende Vorstellung mit einem sehr homogenen Bildeindruck gab. Ebenfalls integriert ist die Möglichkeit der Darstellung von Widescreen-Material auf eine 21:9-Leinwand mittels einer Schaltung, die das Bild formatfüllend auf dem Chip verteilt. Selbstverständlich muss zur später wieder korrekten Bilddarstellung eine anamorphische Vorsatzlinse hinzugekauft werden. Welche Punkte aber unterscheiden den Pioneer nun technisch und in der Performance vom HD100? Es betrifft vor allem das Feintuning der vorhandenen Technik. Pioneers Bildprofi Usui legte selbst Hand an, um die Farbabstimmung und Kontrastdarstellung zu optimieren. Wie gut dies gelang, können Sie auf der gegenüberliegenden Seite im direkten Vergleich mit dem JVC HD100 sehen.


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    Setup und Bildqualität
    Pioneer tat gut daran, die umfangreichen Setup-Möglichkeiten des HD100 nicht zu beschneiden, und so lassen sich mit den neun Gamma-Presets bereits gute Ergebnisse erzielen und ist mit dem manuellen Gamma-Abgleich eine Graustufendarstellung möglich, die nach wie vor ihresgleichen sucht. Und das, obwohl der KRF9000 bereits ab Werk hervorragend eingestellt ist und eine sehr gute Basis bildet für davon ausgehende Angleichungen an die jeweiligen Raumverhältnisse. Pio-neer hat zudem die Menüführung etwas aufgeräumt und sie vor allem vom Holländisch-Deutsch-Kauderwelsch befreit.

    Lesen Sie auf der nächsten Seite: SD- & HD-Signale und Fazit
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    Kommentare:
    Wie lange hält die Linse ? (1 Antwort) supergambler,
    19.08.2008 00:04
    DU HAST ZU SCHNELL GELESEN.2000 STUNDEN STEHT UNTEN IM TESTBERICHT.
    Zitatantwort »   antworten »

    weitere Kommentare ... (2 Kommentare)

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