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LCD mit 132 cm Diagonale von Toshiba

 (07.10.2008)

Toshibas "Picture Frame"-Serie, was auf gut Deutsch "Bilderrahmen" heißt, macht seinem Namen alle Ehre – der besonders schmale Rahmen ist auf jeden Fall ein Hingucker!



LupeToshiba 52ZF355D
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  • Rahmen-Programm

    Toshibas ZF-Serie ist in vier Größen mit jeweils 106 bis 144 Zentimeter Diagonale erhältlich und hat einen besonders schmalen Rahmen. Als Faustregel gilt: Die Gehäusemaße der ZF-LCDs entspechen in etwa denen der nächstkleineren Größe mit der konventionellen Bauweise. Neben dem Designaspekt des schmaleren Rahmens kann also bei Platzmangel oft ein 42-Zöller dort untergebracht werden, wo sonst nur 37 Zoll passen würden. Der hier getestete 52ZF355D bietet satte 132 Zentimeter Bilddiagonale statt 116 Zentimeter der nächstkleineren Variante.

    Ausstattung und Bedienung
    Selbstverständlich hat der 52ZF355D ein Full-HD-Panel; auf Wunsch kann es mit Toshibas 100-Hertz-Algorithmus betrieben werden. Tuner sind je einmal für analoges Kabel und DVB-T integriert, als Anschlüsse stehen dreimal HDMI (einer davon am Side-AV) sowie Komponente, VGA und zweimal Scart zur Verfügung. Der EPG (Electronic Programme Guide) für DVB-T ist mit vier Favoritenlisten und Timerfunktion schön komfortabel, da macht das Zappen gleich viel mehr Spaß. Darüber hinaus kann Toshibas Fernbedienung per CEC (Consumer Electronics Control) häufig benutzte Funktionen der mit HDMI verbundenen Zuspieler steuern ? natürlich unter der Voraussetzung, dass diese dazu kompatibel sind.

    Bild
    Die Werkseinstellung unseres Testgerätes erzeugt einen deutlich sichtbaren, recht unangenehmen Grünstich – schade, dass Geräte die Fabrik so verlassen dürfen. Glücklicherweise ist der Farbdekoder im Bildmenü unter der Bezeichnung "3D Colour Management" einstellbar, so dass der Pegel für Grün danach nur noch leicht überhöht ist. Am Bild der beiden Tuner ist – im Rahmen der Möglichkeiten der analogen Kabelübertragung und DVB-T – nichts Wesentliches auszusetzen, Rauschen und Artefakte halten sich in Grenzen. Dennoch sollte man bei dieser Bildschirmgröße möglichst auf die Satellitenübetragung setzen, zumal es jetzt endlich auch PAL-Sat-Receiver mit HDMI-Ausgang gibt. Doch auch Besitzer einer Settop-Box mit Scartausgang können sich über eine bessere Bildqualität freuen: Der 52ZF355D bietet über den analogen RGB-Eingang eine gute Signalverarbeitung, und sogar eine bessere Detaildarstellung als mit progressiver Komponentenzuspielung.


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    LupeDie Fernbedinung

    Der Overscan der analogen Videoeingänge ist recht hoch, so dass zum Beispiel Antworten zu Quizsendungen gerade so eben auf dem Bildschirm zu sehen sind. Tipp: Bei Nutzung der Scartbuchse sollte der "Kino-Modus" im Bildmenü aktiviert werden, dann ist kein Konturenflimmern mehr zu sehen. Und wie macht sich der 100-Hertz-Betrieb? Bei eingeschaltetem "Active Vision M100" sind Laufschriften von N24 & Co. klarer und besser lesbar, das funktioniert ganz prima. Mit nativem HD-Material, also Blu-rays, HD DVDs oder Sendungen von PremiereHD hat der 100-Hertz-Betrieb aber auch Nachteile, denn die im Display errechneten Zwischenbilder "verschlucken" das eine oder andere feine Detail, und hin und wieder sind Artefakte in klein gemusterten Szenen sichtbar. Da mit "echtem" HD-Inhalt ohnehin viel weniger Nachzieher sichtbar sind als mit PAL, kann "Active Vision" bei HD-Material ruhig ausgeschaltet bleiben.

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