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Perfekte Digicam-Bilder

Digitalkameras stehen bei vielen auch dieses Jahr wieder ganz oben auf der Weihnachts-Wunschliste. Und vielleicht lag oder liegt ja auch bei Ihnen ein digitaler Knipser unterm Tannenbaum.

Wer zum ersten Mal von der analogen auf die digitale Fotografie umsteigt, wird mitunter etwas Zeit brauchen, sich an das neue Gerät zu gewöhnen. Denn zunächst gilt es, mit zahlreichen Einstellungen zu experimentieren, bis am Ende das perfekte Bild im Kasten ist.

Fehler wie rote Augen, verwackelte oder unscharfe Bilder kommen besonders häufig am Anfang vor. Damit Sie Verwandte und Freunde über die Feiertage jedoch schon gleich mit tollen Bildern beeindrucken können, haben wir für Sie die wichtigsten Tipps und Tricks im Umgang mit Digitalkameras zusammengestellt.



von Oliver Mann

01.) Akkus verwenden und stets Ersatz parat haben
Digicams sind Stromfresser! Wenn Sie mit Ihrer Kamera unterwegs sind, verwenden Sie nach Möglichkeit umweltfreundliche Akkus, die sich wieder aufladen lassen und haben Sie stets ein paar Ersatzakkus parat. Viele Kameras geben zwar einen Signalton von sich, wenn sich die Stromkapazität dem Ende neigt. Allerdings lässt sich die Kamera dennoch wieder einschalten und verharrt im schlimmsten Fall mit herausgefahrenem Objektiv und voll geöffnetem Schutter - kein prima Zustand für die empfindliche Optik. Auch ihr schönstes Motiv geht Ihnen durch die Lappen, wenn Sie keine Ersatzakkus dabei haben.

02.) Setzen Sie den optischen Sucher ein
Die meisten Kamera-Modelle bieten neben dem LC-Display auch einen herkömmlichen optischen Sucher. Durch diesen haben Sie auch bei starkem Sonnenlicht Ihr Objekt gut im Bild und sparen zudem eine Menge Strom. Das LC-Display sollten Sie möglichst häufig ausschalten. Die meisten Kameras mit optischem Sucher erlauben ein Abschalten der LC-Beleuchtung über einen separaten Schalter oder Knopf. Bei Nahaufnahmen ist das bequeme LC-Display allerdings unschlagbar, denn es zeigt genau den Ausschnitt, der später auch auf dem Foto zu sehen sein wird. Der optische Sucher ist vom Motiv immer ein wenig versetzt.

3.) Optischen Zoom benutzen

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Sparen Sie sich den digitalen Zoom
Jede Digitalkamera mit Zoomobjektiv bietet einen "echten" optischen und einen digitalen Zoom. Letzterer basiert lediglich auf einer rein rechnerischen Vergößerung eines Bildausschnittes. Von einem Bild wird lediglich ein kleinerer Ausschnitt gezoomt, was eine Vergrößerung der vorhandenen Pixel bedeutet und damit einen Qualitätsverlust.

Schalten Sie den digitalen Zoom am besten aus und verwenden Sie ausschließlich den optischen Zoom. Einige Kameras zeigen eine Unterteilung im Zoombereich, der den Übergang vom optischen zum digitalen Zoom markiert. Andere gehen automatisch in den digitalen Zoom über, wenn Sie über die maximale Zoomstufe des optischen Zooms gelangen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: 10 Goldene Regeln für gute Digicam-Bilder
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