Geld verdienen mit Ihren FotosFotografieren Sie gerne? Dann nutzen Sie Ihr Hobby doch einfach, um damit Geld zu verdienen! Wir verraten Ihnen, wie viel Sie mit Ihren Fotos verdienen könnten und bei welchen Agenturen Bilder von Amateurfotografen sehr begehrt sind!von Markus Siek Mit seinem Hobby Geld verdienen zu können, hat sich wahrscheinlich jeder schon einmal erträumt. Wenn Sie gerne fotografieren, könnten Sie das jetzt Realität werden lassen. Im Internet gibt es etliche Agenturen, bei denen Hobbyfotografen ihre Aufnahmen Interessenten zum Kauf anbieten können. Zu den bekanntesten Anbietern zählen unter anderem Panthermedia (Externer Link), Fotolia (Externer Link) und Digital Stock (Externer Link). Wenn Sie sich fragen, wer sich für Ihre Fotos von Urlauben und Städtetrips interessieren könnte, ist die Antwort ganz einfach. Die Agenturen richten sich mit ihrem Angebot vor allem an Unternehmen, die zum Beispiel Fotos für Werbeflyer oder neue Internetpräsenzen suchen und auf diesem Weg im Vergleich zu professionellen Bildagenturen eine Menge Geld sparen können. Auch Zeitungen und Magazine bedienen sich häufig bei solchen Agenturen. Doch um die Euphorie etwas zu bremsen: Reich werden Sie mit Ihren Fotos wahrscheinlich nicht, denn die Verkaufspreise der Agenturen sind in der Regel recht niedrig und bewegen sich in vielen Fällen sogar im einstelligen Eurobereich. Als Vermittlungsprovision berechnen die Anbieter zudem noch einmal rund 50 Prozent. Bei einigen Fotos ergibt sich so ein Anteil von zwei Euro oder sogar noch weniger für Sie! Mehr als ein kleiner Nebenverdienst ist also nicht zu erwarten, aber trotzdem: Wenn Sie die Fotos sowieso in Ihrem Archiv haben, kann es ja nicht schaden, damit noch ein bisschen Geld zu verdienen. Extra für die Agenturen zu fotografieren, wird sich hingegen wohl nicht lohnen. Noch ein Tipp: Bei Landschaftsfotos ist die Vermittlungsquote sehr gering, da Sie sich hier mit tausenden anderen Hobbyfotografen in Konkurrenz befinden. Erfolgversprechender sind Aufnahmen von bekannten Personen, wenn Sie deren Einverständnis fürs Fotografieren eingeholt haben, Produkten, sowie Unternehmenszentralen. Auf solche Fotos greifen auch Redaktionsbüros vermehrt zurück, um ihre Nachrichten zu bebildern.
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Neben den reinen Vermittlungsagenturen gibt es aber auch Anbieter, die Hobbyfotografen für Auftragsarbeiten suchen, wie zum Beispiel Special Photo (Externer Link). "Die einzige Voraussetzung ist, dass man eine digitale Spiegelreflexkamera besitzt und Engagement mitbringt. Die fotografischen Fähigkeiten können wir unseren Mitgliedern beibringen", erklärt Agenturchef Florian Köse. Special Photo bietet an, bei privaten Festen wie Hochzeiten oder Taufen, aber auch bei Unternehmensfeiern, Sportveranstaltungen, Volksfesten und ähnlichem für den Veranstalter ohne einen festen Grundpreis zu fotografieren. Wird ein solcher Termin vereinbart, fragt Special Photo im Pool seiner freien Mitarbeiter - also vielleicht auch bald bei Ihnen - nach, wer in der Nähe wohnt, sowie Lust und Zeit hat, bei der Veranstaltung zu fotografieren. Der Fotograf macht die Fotos und stellt sie anschließend über die Agentur-Website ins Internet. Vom Verkaufspreis der einzelnen Fotos bekommen die Fotografen 75 Prozent, die Agentur 25 Prozent.
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