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HDR-Fotos mit jeder Kamera!

 (22.02.2008)

Haben Sie eine Digitalkamera? Dann sollten Sie sich unbedingt mit dem Thema HDR-Fotos beschäftigen. Fantastische Farben, starke Kontraste, beeindruckende Bildwirkung. Wir zeigen, wie Ihnen solche Fotos mit Ihrer Kamera gelingen.



LupeHDR-Beispielbild
Übersicht:
  • HDR-Fotos mit jeder Kamera!
  • Wichtig bei der Aufnahme

  • von Markus Siek

    Zunächst einmal: Was versteht man eigentlich unter HDR-Fotos? HDR steht für "High Dynamic Range", entsprechende Fotos also für Bilder mit einem hohen Kontrast- und Dynamikumfang. HDR-Fotos kann man aber nicht einfach mal so knipsen. Um solch ein Foto zu erzeugen, ist es nämlich notwendig, das gewünschte Motiv in unterschiedlichen Belichtungsstufen zu fotografieren.

    Bei einem "normalen" Foto erreicht man lediglich einen Kontrastwert von 1000:1, womit das Verhältnis zwischen dem kleinsten und dem größten Helligkeitswert der Darstellung gemeint ist. Um ein realistischen Eindruck des Motivs zu bekommen, würde man jedoch einen Kontrast von 100000:1 benötigen. Fotografiert man mit verschiedenen Belichtungsstufen, können die Einzelbilder mit Programmen wie Photomatix Pro (Download) zu einem HDR-Bild kombiniert werden. Diese Bilder wirken dann dynamischer und lebendiger als jede der ursprünglichen Aufnahmen.


    Bildershow: HDR-Fotos mit jeder Kamera

    Doch kann man wirklich mit jeder Kamera die nötigen Einzelbilder aufnehmen? Fast: Bei der Aufnahme von HDR-Fotos ist es eigentlich unerheblich, welche Digitalkamera verwendet wird. Am besten geeignet sind Kameras, die über eine Belichtungsreihenautomatik verfügen. Dann wird nämlich automatisch das Motiv in unterschiedlichen Belichtungsstufen fotografiert. Digitale Spiegelreflexkameras und hochwertige Superzoom-Kameras verfügen in der Regel über eine solche Funktion.

    Es geht aber auch anders! Voraussetzung bei der Aufnahme ist eigentlich nur, dass Sie bei Ihrer Kamera die Belichtungsstufen einzeln manuell einstellen können - etwa durch eine Belichtungskorrektur. Dies bieten auch die meisten günstigen Kompaktkameras an.

    Bietet Ihre Kamera eine Belichtungskorrektur, oder noch besser eine Belichtungsreihenautomatik, haben Sie die wichtigste Hürde also bereits übersprungen. Kommen wir nun also zur Aufnahme: Hier sind mehrere Bilder notwendig. Wie viele, hängt davon ab, welches Motiv Sie bei welcher Lichtsituation fotografieren wollen. Allerdings fahren Sie mit drei Aufnahmen in den meisten Fällen schon recht gut.

    Wenn Sie mit einer festen Blende und einem Belichtungsumfang von -2, 0 und 2 EV (Exposure Value) fotografieren, sollten Sie die meisten Aufnahmesituationen meistern können. Stellen Sie Ihre Kamera also, wenn Sie nicht auf eine Reihenautomatik zurückgreifen können, auf manuell und machen Sie mithilfe der Belichtungskorrektur ein unterbelichtetes, ein normal belichtetes und ein überbelichtetes Foto von dem Motiv.

    Lesen Sie auf der nächsten Seite: Wichtig bei der Aufnahme
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