von Christian Schloessner
Kyocera Finecam S5
Die Kyocera Finecam S5 arbeitet mit einer Auflösung von 5 Megapixeln und ist mit einem 3fach optischen Zoom (in KB 35-105 mm) ausgestattet. Mit Baumaßen von 92x57,5 x33 mm (BHT) gehört sie zu den kleinsten Digitalkameras im Scheckkartenformat. Sie besitzt ein hochwertiges Metallgehäuse, ist mit einem Gewicht von 165 g super leicht und passt in jede Hemdtasche. Die Bildqualität der Kyocera ist hervorragend und zählt zum Besten unter den getesteten Kameras. Bei der Betriebsbereitschaft könnte sie noch etwas schneller sein, liegt aber bei der Auslöseverzögerung ganz vorn.
Die Menüführung ist recht übersichtlich aufgebaut und wird neben Englisch, Französisch und Spanisch natürlich auch in deutscher Sprache angeboten. Die manuellen Optionen fallen bei der Kyocera nicht so üppig aus wie bei den anderen beiden getesteten Kameras. Über das Menü lassen sich Belichtungsmessung, Blende sowie die Belichtungskorrektur manuell verändern. Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Weißabgleich zu verändern und auch die Schärfe manuell zu fokussieren. Mit drei Verschlusszeiten (2,4 und 8 Sekunden) besteht die Option der Langzeitfotografie. Anfänger und diejenigen, die nichts manuell verändern möchten, greifen auf die Vollautomatik zurück.

Die Finecam S5 verfügt über einen optischen Sucher und einen 1,5" TFT-LCD Monitor. Dieser wurde gegenüber den Vorgängern Finecam S3 und S4 erheblich verbessert und arbeitet mit einer Auflösung von 85.000 Pixeln. Auch beim Blitz hat sich etwas verändert: dieser muss nicht mehr von Hand manuell eingerastet werden, sondern schließt jetzt selbstständig. Der Blitz kann wahlweise zugeschaltet oder abgeschaltet werden oder man vertraut einfach der Blitzautomatik. Weiterhin besteht die Möglichkeit, einen Vorblitz zur Verringerung der roten Augen zu aktivieren.

Als Speichermedium stehen der Kyocera die Secure Digital Card oder die MultiMedia Card zu Verfügung.
Videosequenzen lassen sich mit Ton aufzeichnen, wobei zwei Qualitäten zur Wahl stehen. Zum einen kann man mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel maximal 30 Sekunden aufzeichnen oder in der Auflösung 160 x 120 Pixel maximal 120 Sekunden. Über den Wiedergabemodus lässt sich der Bildausschnitt verändern, Bilder lassen sich drehen oder jedes Bild mit einer Sprachnotiz von bis zu 30 Sekunden versehen.
Zubehör:
Das Zubehör fällt anständig aus und man erhält alles, was man für den Anfang braucht. So befindet sich im Lieferumfang eine 16 MB Secure Digital Card, ein Lithium Ionen Akku mitsamt Netzteil (der Akku wird in der Kamera geladen), sowie ein USB- und ein AV-Kabel. Eine Handschlaufe und ein Software-Paket, bestehend aus dem Bildbearbeitungsprogramm Arc Soft PhotoImpression, der Moviesoftware Apple QuickTime und dem USB-Gerätetreiber, rundet die Ausstattung ab. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Kyocera Finecam S5 liegt derzeit bei 699,- Euro.
Fazit: Mit der Finecam S5 bietet Kyocera eine Digicam im Scheckkartenformat mit hervorragender Bildqualität an. Mit einem Preis von 699,- Euro ist sie zugleich die günstigste der getesteten Kameras. Der Lieferumfang ist ordentlich. Einziges Manko: Die manuellen Einstellmöglichkeiten sind etwas mager ausgefallen, ambitionierte Fotografen wünschen sich etwas mehr Freiheiten.
| Kyocera Finecam S 5 |
14. Apr/2003 |
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| Handhabung |
| Ausstattung |
| Service |
| Leistungen |
| Gesamt |
| Preis/Leistung |
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| Sehr
Gut |
| 89% |
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| Technische
Eckdaten |
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Infos |
| ab Windows 98 |
| k. A. |
| ab Pentium 300 MHz |
| mind. 128 MB |
| 180 MB |
| www.yashica.de |
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| Einsteiger bis Profi |
| Litium Ionen Akku, Netz-/Ladegerät
16 MB SD Card, USB/AV-Kabel,Software |
| deutsch |
| bereits erschienen |
| ca.699 ? |
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| Plus
+ + + |
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Minus
- - - |
+ Hervorragende Bildqualität
+ einfache Handhabung
+ sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
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- manuelle Einstellmöglichkeiten sind etwas mager ausgefallen
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Detailliertes Datenblatt für Kyocera Finecam S5
