Sie sind hier: Startseite > Themen > Computer & Technik > Audio, Video, Foto > Audio & Musik > SanDisk Sansa Shaker
« zurück Seite  1 2 weiter »

Im Test: SanDisk Sansa Shaker mit Schüttelfunktion

 (04.10.2007)

SanDisk hat mit dem Sansa Shaker einen MP3-Player auf den Markt gebracht, der mit einem Preis von unter 40 Euro nicht nur erschwinglich, sondern vor allem innovativ ist. Statt auf Apples iPod-Kundschaft zielt der eigenwillig designte Musikplayer auf kleine und große Spielkinder ab. Dazu passen die einfache Bedienung und vor allem die Schüttelfunktion: Wird der Player durchgerüttelt, spielt er ein zufällig ausgewähltes Lied ab. Wir haben den kleinen Entertainer getestet.



LupeDer Sansa Shaker von SanDisk
Übersicht:
  • Im Test: SanDisk Sansa Shaker mit Schüttelfunktion
  • Fazit

  • Von Saskia Brintrup

    Mit seinen Maßen von 7 x 4 x 4 Zentimetern und dem geringen Gewicht von 75 Gramm liegt der Sansa Shaker auch bei den Kleinen gut in der Hand. Zum Lieferumfang gehören ein paar weiße Ohrhörer, ein USB-Kabel, diverse Sticker zum Verzieren und eine kurze Bedienungsanleitung in Papierform und als PDF auf einer CD-ROM. Mit dem beiliegenden Karabiner-Haken kann man sich den Player zum Beispiel an die Gürtelschlaufe klemmen.

    Kindgerechte Steuerung

    Der MP3-Player erinnert mit seinem ungewöhnlichen Äußeren an eine Getränkedose oder – wenn man die beiden Farbvarianten Pink und Blau nebeneinander sieht – an Pfeffer- und Salzstreuer. Dieser Eindruck verstärkt sich durch den zusätzlichen Lautsprecher und die Schüttelfunktion: Wird der Player einmal durchgerüttelt, spielt er per Zufallsverfahren ein neues Lied ab. Damit die Kleinen beim Toben nicht ständig versehentlich den Song wechseln, muss zusätzlich die Haupttaste gedrückt werden.

    Diese ist dabei gleichzeitig Ein- und Ausschalter sowie Pauseknopf und blinkt während der Musikwiedergabe blau auf. Auch die übrigen Bedienelemente sind ganz auf Kinderhände zugeschnitten. So werden die Lautstärke und die Titelauswahl jeweils unkompliziert über die beiden weißen Ringe gesteuert. Um zwischen den Songs zu wechseln oder die Lautstärke zu verändern, muss der Ring nach links oder rechts gedreht werden.

    Einfach einfach

    Genauso kinderleicht wie die Bedienung funktioniert auch das Befüllen mit Songs. Eine Software ist dazu nicht nötig, der Player muss lediglich per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden werden und wird anschließend sofort automatisch als Wechseldatenträger erkannt. Per Drag & Drop lassen sich die Titel dann schnell übertragen.

    Die Musikdateien finden dabei auf einer beiliegenden SD-Karte Platz, die bereits fünf Kinderlieder enthält. Die Karte fasst je nach Ausstattung des Players 512 Megabyte (MB) oder ein Gigabyte (GB) Daten. Wer nachrüsten möchte, kann bis zu zwei GB einbauen.

    Zu zweit Musik hören

    Ein Display, eine Ordner-Navigation oder weitere Features wie eine Radiofunktion sucht man bei dem Musikplayer vergebens. Stattdessen hat der Hersteller auf Einfachheit und Spaß gesetzt. So bringt der Sansa Shaker gleich zwei Kopfhörer-Anschlüsse mit, so dass man zu zweit Musik hören kann. Um auch die Umgebung mit Klängen zu erfreuen, ist auf der Oberseite zudem ein Lautsprecher angebracht. Über diesen ertönen beim Einschalten, Schütteln oder Ausschalten des Players auffällige Soundeffekte.

    Der Sansa Shaker unterstützt die Formate MP3 und WAV und wird mit einer handelsüblichen AAA-Batterie betrieben, die laut Hersteller bis zu zehn Stunden Musik liefern soll. Die tatsächliche Laufzeit hängt von der eingestellten Lautstärke und der Qualität der Batterie ab. Unser Test konnte die Herstellerangabe jedoch bestätigen, wobei die Musik rund ein Drittel der Zeit über die Lautsprecher ausgegeben wurde.

    Guter Sound

    Bei dem Verkaufspreis von unter 40 Euro darf man hinsichtlich des Sounds zwar keine High-End-Qualität erwarten, der Klang über die Kopfhörer ist jedoch auch bei höherer Lautstärke gut und klar. Sogar über den Lautsprecher liefert der Shaker einen akzeptablen Sound. Leider gibt es weder einen Equalizer noch einen Bass-Boost, was jedoch auch weniger gut in das kindgerechte Konzept gepasst hätte.

    Lesen Sie auf der nächsten Seite: Fazit
    « zurück Seite  1 2 weiter »

    Jetzt Kommentar schreiben
      Artikel versenden
      Seite drucken
    untitled im Lexikon nachschlagen

    Impressum  |  AGB  |  Datenschutz  |  Kundenservice  |  Mediadaten  |  freenet AG  |  Jobs  |  Sitemap