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SanDisk Sansa Fuze: Günstiger Alleskönner im Test

 (29.08.2008)

SanDisk hat einen neuen MP3-Player herausgebracht, der jedoch noch einiges mehr kann als nur Audiodateien abspielen. Der handliche Zwerg erinnert mit seinem rechteckigen Format und dem Bedienring unter dem Display äußerlich an den iPod nano von Apple, ist aber schon für rund 65 Euro zu haben. Das Modell nennt sich Sansa Fuze, was soviel wie Zündschnur bedeutet. Ob die Idee tatsächlich zündet und das Gerät auch wirklich empfehlenswert ist, verrät Ihnen die freenet-Redaktion.



LupeSansa Fuze: Welche Farbe darf es sein?
Übersicht:
  • SanDisk Sansa Fuze: Günstiger Alleskönner im Test
  • Qualität fürs Auge und für die Ohren
  • Fazit

  • Von Saskia Brintrup

    Wer sich für den Sansa Fuze interessiert, muss sich zunächst zwischen den Speichergrößen zwei, vier oder acht Gigabyte (GB) entscheiden und hat zudem auch bei der Farbe die Qual der Wahl. Verfügbar sind rot, schwarz, pink, blau und silber. Bei unserem Testgerät handelt es sich um die 2-GB-Version in klassischem schwarz.

    Hübsches Gerät
    In diesem Farbton wird der Player sicherlich die meisten Geschmäcker treffen. Während die matte Rückseite mit einer griffigen Gummi-Oberfläche überzogen ist, strahlt die Front in hochglänzender Lack-Optik – leider recht schnell gekrönt von ein paar Fingerabdrücken. Insgesamt ist das Design gelungen und wirkt gerade aufgrund seiner Schlichtheit sehr edel.

    Der Multimedia-Zwerg misst nur 4,8 x 7,9 x 0,8 Zentimeter (BxHxT) und liegt somit bequem in der Hand. Mit dem Gewicht von 59,5 Gramm ist er zwar noch leicht, erweckt jedoch keinesfalls einen billigen Eindruck. Lediglich bei Druck ließ sich ein leichtes Gehäuse-Knarzen vernehmen, ansonsten wirkt die Verarbeitung wertig.

    Speicher erweiterbar
    Die schnickschnacklose Gestaltung setzt sich auch in den Bedienelementen fort, wie dem Menü-Knopf und dem Ring mit Button in der Mitte, der unter dem 1,9-Zoll-Display sitzt. Als optisches Highlight wird dieser im Betrieb blau beleuchtet. Einschalten lässt sich der Sansa Fuze über den Power-Schalter auf der rechten Seite, der auch eine Hold-Funktion mitbringt. Die Ohrhörer werden unten angeschlossen. Links findet der Nutzer ein kleines Mikrofon für Sprachaufzeichnungen sowie einen Slot für microSD-Karten, mit dem sich der Speicher nachträglich um bis zu acht GB erweitern lässt.

    Bevor der Player mit Dateien befüllt werden kann, muss der integrierte Akku mit dem beiliegenden USB-Kabel am Rechner aufgeladen werden. Ein Netzteil ist nicht im Preis enthalten. Was der Hersteller jedoch kostenlos dazugepackt hat, sind eine Kurzanleitung, das Handbuch auf CD, eine schwarze Schutzhülle und schwarze Ohrhörer.

    Mit Converter für Videos
    Der Fuze unterstützt Songs in den Formaten MP3, WAV oder WMA mit und ohne DRM, die einfach per Drag&Drop über den Explorer auf das Gerät gezogen werden können. Zudem lassen sich Wiedergabelisten über den Windows Media Player übertragen. Neben Audible-Hörbüchern können auch MPEG-4-Videos und JPG-Fotos wiedergegeben werden. Hierzu ist jedoch leider eine Converter-Software nötig, die die Dateien in das passende Format umwandelt.

    Lesen Sie auf der nächsten Seite: Qualität fürs Auge und für die Ohren
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