Angeschmiert: Der iPod Touch im Test(23.10.2007)Ist das der mit dem Gift in der Antenne? – Nein, das ist das iPhone. Dessen Bruder iPod Touch ist der Player mit den großen bunten Menü-Symbolen unter dem verschmierten Sichtfeld. Test des mobilen Video-/Audio-Geräts.Top-Downloads
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von Peter Kusenberg Der derzeit dünnste Mobil-Player der gehobenen iPod-Klasse (Lexikon) verzichtet auf altmodischen Kram wie Tasten, Speicherkarten-Schlitze und sonstige Anschlüsse. Es gibt nur eine große Menü-Taste unterhalb des Sichtfelds und eine winzige Taste zum An- und Ausschalten links oben im Gehäuse. Apples iPod Touch sieht zunächst aus wie das vieldiskutierte iPhone: Elf bunte, aus der Apple-Welt bekannte Symbole weisen den Weg zu Fotos, Videos, Musik, zu Kontakten YouTube (Lexikon) und ins Internet. Doch zuvor muss der Besitzer eine Hürde überwinden: Wie entriegle ich das Ding? Klar, indem ich den digitalen Riegel einfach zur Seite schiebe – mit dem Daumen, so wie ich alle Menüpunkte mit einem Druck auf das berührungsempfindliche Sichtfeld aufrufe, Ziffern im Taschenrechner eingebe sowie Internet-Adressen im Safari-Browser (Download). Schicker Schmierulant Das gelingt wunderbar einfach, selbst Wurstfinger tippen nur selten das falsche Zeichen. Die Menüpunkte halten, was sie versprechen: Drücke ich auf den Safari-Knopf, wird der Browser geladen und zeigt die Seite an, die ich durch einen Doppeklopfer auf den Bildschirm vergrößere und verkleinere und mit dem Finger einfach verschiebe. Ein Stift ist also nicht nötig, allerdings muss der iPod Touch im WLAN angemeldet sein, was ähnlich leicht gelingt wie beim ungleich dickeren Kontrahenten Archos 605 W (Link).
Solange noch kein Musikstück auf dem acht oder 16 Gigabyte kleinen internen Flash-Speicher angekommen ist, präsentiert sich der iPod Touch als ein handliches Gerät, dessen Sichtfeld jedoch leicht verschmiert. Das fällt nur dann auf, wenn das Hintergrundbild schwarz belassen wird. Auf weißem oder buntem Hintergrund stören die Patscher-Spuren nicht, auf der metallischen Rückseite indes ist jeder Fingerabdruck sichtbar, was das Gesamtbild stört. Weitaus wirkungsvoller wird das allerdings gestört durch die stalinistische Medien-Synchronisation.
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