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Zen X-Fi WLAN: Creatives neuer MP3-Player im Test

 (06.10.2008)

Über zu wenig Auswahl auf dem MP3-Player-Markt muss sich wohl niemand beschweren: Ständig kommen neue Modelle heraus. Allerdings unterscheiden sich die meisten auf den ersten Blick kaum voneinander. Ein neues Exemplar, das wirklich innovative Funktionen mitbringt, ist der Zen X-Fi WLAN. Der neue Multimediaplayer von Creative verfügt als erster Flash-MP3-Player der Hardware-Schmiede über die Xtreme Fidelity Audio-Technologie, kurz X-Fi, die einige Nutzer sicher schon von den X-Fi Soundkarten kennen. Diese soll den Klang komprimierter Dateien aufmöbeln. Ein besonders praktisches Feature ist die WLAN-Unterstützung: So kann der Player Dateien streamen oder drahtlos herunterladen und sogar Instant Messages verschicken. Wir haben die 16-Gigabyte-Version getestet.



LupeDer neue Zen von Creative
Übersicht:
  • Zen X-Fi WLAN: Creatives neuer MP3-Player im Test
  • Überzeugende Bild- und Soundqualität
  • Bedienung, WLAN-Funktion und Akkulaufzeit
  • Fazit

  • Wer aufgrund der vielen Funktionen ein unhandliches und schweres Gerät erwartet, wird sofort beim Auspacken eines Besseren belehrt. Der Zen X-Fi misst 5,5 x 8,3 x 1,3 Zentimeter und wiegt lediglich 70 Gramm. So ist er kaum größer als eine Kreditkarte und ähnelt dem ZEN, den wir ebenfalls schon ausprobiert haben (Link). Beide Modelle werden quer gehalten und auch die Bedienknöpfe sitzen an der gleichen Stelle.

    Mit In-Ear-Hörern
    Trotzdem sehen sie verschieden aus. Der Zen X-Fi wird mit einem Neunerpack Buttons bedient, die zusammen mit der schwarz-glänzenden Front und dem silberfarbenen Rahmen ein hübsches Design ergeben. Die Rückseite ist dank der matten Oberfläche in silbergrau vor Fingerabdrücken gewappnet. Zusätzlich zum eigentlichen Gerät erhält der Käufer noch die In-Ear-Ohrhörer EP-830 von Creative, eine Kurzanleitung, eine Anweisung für den Netzwerkzugriff, eine Software-CD und ein USB-Kabel, das allerdings extrem kurz ist.

    Der Zen X-Fi WLAN ist wahlweise mit 16 oder 32 Gigabyte (GB) Speicherplatz erhältlich, wobei sich die Kapazität über den SD-Kartenschacht noch weiter aufstocken lässt. Mit dem Mikrofon, das Creative auf der Oberseite platziert hat, kann der Nutzer außerdem Sprachaufzeichnungen anfertigen. Ein Lautsprecher ist ebenfalls vorhanden – die Handy-Generation wird sich freuen. Zu den weiteren Funktionen gehören neben dem Abspielen von Musikdateien, die Video- und Foto-Wiedergabe, ein Radio sowie die Möglichkeit, auf ein Netzwerk und Chats zuzugreifen, doch dazu später mehr. Wer zu Hause am PC Outlook nutzt, kann sich freuen: Die Einträge lassen sich auch auf den MP3-Player übertragen.

    LupeOhrhörer mit vergoldeten Steckern
    Zunächst müssen Rechner und Player zueinander finden. Der erste Schritt ist die Installation der Software, anschließend muss der Besitzer noch den Hunger des Akkus stillen, indem er den Zen X-Fi an PC oder Notebook anschließt. Ein Netzteil verkauft Creative nur separat.

    Teilweise Konvertierung nötig
    Nun kann der Anwender seine Audio-, Video- und Fotodateien per Drag&Drop über den Windows Explorer auf die Flash-Festplatte kopieren. Besser ist es jedoch, hierfür die beiliegende Software zu nutzen, da der Zen X-Fi nur WMV9-, MPEG4-, DivX- und XviD-Dateien mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln abspielen kann. Dies bedeutet: Andere Videos müssen zuvor umgewandelt werden.

    Lesen Sie auf der nächsten Seite: Überzeugende Bild- und Soundqualität
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